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Mikrocontroller zum Einsteigen

9 posts in this topic

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Hi!

Ich möchte nun selbst damit beginnen Mikrocontroller zu programmieren...der in der Übung vorgestellte XC164 gefällt mir von den Features und übersichtlichkeit der Datenblätter...leider gibts den nur in SMD...wie man ihn Programmiert weis ich auch noch nciht, wird sich im lauf des Semesters aber ergeben...

Habt ihr eine empfehlung welche anderen Familien zum Anfangen geeignet sind?

Optimal für mich wäre etwas mit eingebauter RTC...geht aber auch ohne!v

Hab schon gelesen das unter Bastlern ATMega, MSP und PICs sehr beliebt sind, was sind aber die praktischen Unterschiede?

Wichtig ist mir das die einzelnen Stücke recht billig sind, ISP möglich ist und dass der Programmer nicht allzu teuer ist (30€). Nicht SMD wäre auch ziemlich cool...und es soll eben kein Development Board sein.

Danke für eure Hilfe!

LG Alex

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Hi!

Ich möchte nun selbst damit beginnen Mikrocontroller zu programmieren...der in der Übung vorgestellte XC164 gefällt mir von den Features und übersichtlichkeit der Datenblätter...leider gibts den nur in SMD...wie man ihn Programmiert weis ich auch noch nciht, wird sich im lauf des Semesters aber ergeben...

Habt ihr eine empfehlung welche anderen Familien zum Anfangen geeignet sind?

Optimal für mich wäre etwas mit eingebauter RTC...geht aber auch ohne!v

Hab schon gelesen das unter Bastlern ATMega, MSP und PICs sehr beliebt sind, was sind aber die praktischen Unterschiede?

Wichtig ist mir das die einzelnen Stücke recht billig sind, ISP möglich ist und dass der Programmer nicht allzu teuer ist (30€). Nicht SMD wäre auch ziemlich cool...und es soll eben kein Development Board sein.

Danke für eure Hilfe!

LG Alex

Hi,

kann dir empfehlen mit PIC anzufangen, denn in meiner HTL habe ich auch meine Kentnnisse mit PIC gesammelt. Die kann man in vielen verschiedenen Varianten erwerben. Also bezüglich eingebauten Elementen.

Viele Infos findest du auf der Seite http://sprut.de/

Mfg

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Alternativ kann ich auch Atmel empfehlen, ist vom Funktionsumfang her recht mächtig und die Boards sind recht günstig zu haben. Des weiteren gibts ganz gute Foren und die Entwicklungsumgebung ist kostenlos.

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Wenn du vor hast in C zu programmieren und PICs nimmst, dann nur die Serien PIC18 und PIC24 (letzere sind 16-Bit MCUs und haben mit den "normalen" PICs die ihr aus HTLs kennt nichts zu tun). Was PICs betrifft: Wenn du kein Assembler-Freund bist, dann lass die Finger von PIC12/16, ausser nur für ganz kleine Programme oder Steuerungen. PICs (ausser 24er, 18er teilweise) sind im Allgemeinen nicht so C-freundlich.

Ansonsten sind auch AVRs einsteigerfreundlich und es gibt sogar das berühmt-berüchtigte "Arduino" (was nichts anderes ist als ein kleines Devkit und ein angepasster C Compiler).

Eine Sache gibt es noch bei den AVRs - wenn man nicht aufpasst, kann man sich "aussperren" mittels der Fuses. Ansonsten sind die meisten MIPS-mässig etwas schneller als die meisten 18er PICs und deutlich schneller als die 16er PICs, was aber nur relevant ist falls du Videospiele schreiben willst.

Die MSP430er haben den Vorteil, dass es ein Devkit von TI (Launchpad) fast geschenkt um 5 EUR gibt, aber sie haben den Nachteil, dass sie nur bis 3.3V gehen und dass man somit bei der Verwendung von 5V-Technik wie LCDs oder anderen MCUs/CPUs die man nicht auf 3.3V runtersetzen kann mitdenken muss bzw. Mehraufwand hat.

Zuletzt... falls du das nicht rein aus Hobby-Interesse sondern mit der Absicht machst, dass du gleich was für einen späteren Job machst, schau dir noch die verschiedenen ARMs von diversen Herstellern an (diese sind aber nicht bastlerfreundlich, da 3.3V + nicht DIL - also nur mit Adapter sofort nutzbar) oder eben die 8bit 8051er die auch sehr gerne in der Industrie genutzt werden, da sie bereits seit mehr als 20 Jahren von vielen Herstellern produziert werden und immernoch kompatibel sind.

Wichtig: Alle Devtools gibt es mitterweile als Kopie auf Ebay aus China. Ein PICkit2-Clone kostet unter 20 EUR und kann so gut wie alle PIC-Serien programmieren. AVR-ISP USB Clones gibt es ebenfalls massenweise, besser sowas kaufen als mit LPT-ISP zu spielen.

Du bekommst mitterweile auf Ebay sogar einzelne Chips.

Hier ein paar dieser Angebote:

PICkit2 Clone:

http://cgi.ebay.at/Clone-Microchip-Develop...=item5197d06650

AVR USBasp:

http://cgi.ebay.at/USB-ISP-USBasp-Programm...#ht_4767wt_1141

Einzelner ATMEGA8:

http://cgi.ebay.at/ATMega-8L-8PU-Atmel-ATM...=item483a76a52d

Einzelner PIC18F2550 (mit USB integriert):

http://cgi.ebay.at/MICROCHIP-PIC18F2550-I-...=item230b9fbef5

Arduino Clone:

http://cgi.ebay.at/Emartuino-Atmega-328P-P...#ht_3416wt_1026

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Arduino hab ich schon gesehen...eigentlich ganz nett...aber im vergleich zu nem Atmega und isp zu teuer und zu wenig leistung (nur 2 Interrupts die auch noch mit den ADCs glaub ich übereinanderhängen! selber pin)

Ich hab mir auch schon die Infineon XC800 Serie angeschaut, die gibts aber leider nur in SMD und bei großhändlern (mit rund 100€ mindestbestellmenge wobei eienr 3€ kostet).

Optimal wäre für mich der XC164 aus der Übung...werd mir den im Labor mal anschaun!

Ich will einerseits erfahrung sammeln, andererseits gibt es ein Projekt was ich bald aufziehen will...eine Steuerung für eine Aquarium LED beleuchtung...da wäre eine Integrierte RTC ganz nett, weil man sich die Protokolle für Serielle bzw I2C kommunikation erspart...zum Zeitstellen und so!

Die PICs und die AVRs schauen ganz nett aus...

ARMs sind halt eher für embeded systems mit Embedded Linux gedacht denk ich mir...Wenn ich mir den Maple von Leaflabs anschau scheinen die aber auch so ganz nett zu sein!

LG

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Arduino hab ich schon gesehen...eigentlich ganz nett...aber im vergleich zu nem Atmega und isp zu teuer und zu wenig leistung (nur 2 Interrupts die auch noch mit den ADCs glaub ich übereinanderhängen! selber pin)

Ich hab mir auch schon die Infineon XC800 Serie angeschaut, die gibts aber leider nur in SMD und bei großhändlern (mit rund 100€ mindestbestellmenge wobei eienr 3€ kostet).

Optimal wäre für mich der XC164 aus der Übung...werd mir den im Labor mal anschaun!

Ich will einerseits erfahrung sammeln, andererseits gibt es ein Projekt was ich bald aufziehen will...eine Steuerung für eine Aquarium LED beleuchtung...da wäre eine Integrierte RTC ganz nett, weil man sich die Protokolle für Serielle bzw I2C kommunikation erspart...zum Zeitstellen und so!

Die PICs und die AVRs schauen ganz nett aus...

ARMs sind halt eher für embeded systems mit Embedded Linux gedacht denk ich mir...Wenn ich mir den Maple von Leaflabs anschau scheinen die aber auch so ganz nett zu sein!

LG

MCUs mit integrierter RTC gibt es kaum in Nicht-SMD, erst seit kurzem ein paar PIC Modelle (glaube die sind in SMD?!) und der Grossteil sind entweder irgendwelche relativ unbekannten Fernost-MCUs, full-featured ARMs oder 8051er, oder MCUs die du als Privater nicht um die Ecke bekommst, aber so genau kenne ich mich nicht am Markt aus.

Was I2C Kommunikation betrifft: z.b. im MikroC Compiler hast du eine fix-fertige Library sowohl für Bit-Banged Software-I2C als auch für die jeweiligen Peripheriemodule der PICs/AVRs. Fast so einfach wie printf :D

Hier z.b. ein fix fertiges Projekt mit dem DS1307 RTC Chip:

http://shibuvarkala.blogspot.com/2009/02/d...6f877a-and.html

MikroC gibt es z.b. auf "speziellen" Seiten (Sonsivri) zum Download falls dir die 2K-Demolimitierung zuwenig sein sollte. Diese Compiler sind zwar offenbar nicht ganz ANSI-C kompatibel wie ich feststellen musste, aber wenn man nicht gerade Cryptoroutinen portiert (yikes!) sollte das kein Problem darstellen. Wenn du keinen alten Code portieren musst ist er dank seiner vielen eingebauten Librarys optimal.

http://www.mikroe.com/eng/home/index/

Was den XC164 betrifft: Das Problem ist die Beschaffung als Privater und dass es ihn nur in TQFP gibt. Wenn du keine Chips von einem sehr netten Professor bekommst, wirst du beim Hobby keine Freude damit haben, und selbst wenn du ein paar Chips bekommst, wird es dabei bleiben.

Was ARMs betrifft: Nicht ganz. ARM7TDMI und Cortex-M3 sind eindeutig MCU-ausgerichtet, die ARM9 sind dann bereits dicke Embedded-CPUs. Ein ARM7 auf einem Carrier-Board um 15 EUR ist noch halbwegs bastlerfreundlich.

8/16-Bitter sind für Steuerungsaufgaben und alles, wo nicht viel Rechenleistung gefragt ist optimal und auch einfacher anzuwenden als ARMs, etc... Die Industrie nimmt gerne ARMs und 8051er, da es diese von mehreren Bezugsquellen gibt.

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Hab mir die Atmega Datenblätter durchgeschaut und hab mir einige bestellt...

gleich ein kleines Sortiment, einige Atmegas ein paar atinys...

Wenn ich dann zum Basteln beginn werd ich aufjedenfall nochmal was schreiben und meine erfahrungen für andere studenten zu papier bringen.

Meiner Meinung nach muss man als student recht viel eigeninitiative mitbringen...oder auf die fh wechseln ^^

LG

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Stimmt voll und ganz. Dabei sind MCUs *das* wichtigste kann man fast schon sagen, bei manchen Produkten steckt 90% der Innovation in der MCU und nur 10% in der Schaltung. Man denke nur an DDS (Direkte Digitale Synthese) usw... oder heutige MCUs sind schnell genug um ein komplettes analoges Videosignal, samt Farbträger-Modulation in Software zu modulieren (ohne RGB-Coder!)

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Leider kam ich bis nach den Ferien nicht dazu mich mit den Controllern zu beschäftigen.

Jetzt im Zuge meiner Bac Arbeit beginne ich so richtig und kann es jedem Studenten der sich im Bereich Embeded Systems Interessiert voll und ganz empfehlen!

Wenn jemand genaue Empfehlungen zur Hardware und zu Tutorials sucht geb ich auf anfrage hier im Thread gerne auskunft!

LG

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