LVA-Bewertung

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Es verwundert mich immer wieder, wie mache Kollegen mit der LVA-Bewertung umgehen. Dass bei Vorlesungen die (meines erachtens) gemütlich, weiterbildend und fair ablaufen, Bewertungen vergeben werden, die, entweder aus persönlicher Abneigung oder reiner Dummheit (dass man auf einer Universität eine Frage lesen kann ist anzunehmen) vergeben werden, verwundert mich immer wieder.

Klar gibt es auch Vorlesungen, die eine solche Bewertung verdient haben (z.B. deren Ergebnis auch schon wegen "fehlender Objektivität" gesperrt wurden), dennoch dürfte z.b. Ort und Zeit der LVA durchwegs bekannt sein (besonders wenn sie Woche für Woche im gleichen Hörsaal stattfindet). Aber eine LVA durchgehend mit schlechter Beurteilung durchzuklicken zeugt nicht umbedingt von Intelligenz.

Darum mein Vorschlag an diese Kollegen - die dies wahrscheinlich eh nicht lesen - Wenn ihr nicht gewillt seit, dies ordentlich auszufüllen, lasst es besser bleiben, ihr vergeudet damit eh nur eure Zeit.

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Ich wüsste gerne, von welchen Bewertungen du da konktret sprichst, die würde ich mir gerne mal ansehen. Ich finde jedenfalls, dass jede/r diese Bewertung ausfüllen kann und soll , wie es ihm/ihr bgeliebt, und wenns nur deppertes durchklicken ist. Das ist auch eine Aussage, die erfassbar ist. Das ist mE nach so wie mit Weiß- und Nichtwählen. Warum sollte jemand nicht einer LVA nur schlechte Noten geben, wenn man sie schlecht gefunden hat? Das der Uni-Betrieb sich nicht nach einem einzigen oder wenigen richten kan nist eh klar, und wenn viele leute bewertungen schreiben, sieht man eh die aussreisser.

Außerdem finde ich die Bewertungsögen eigentlich nicht sehr gelungen, um wirklich was konstruktive kritik zu üben muss man sich mE nach echt zeit nehmen und bei den Bemerkungen was hinschreiben.

Ich find jedenfalls, das man auch den angefressenen (warum auch immer, Fehler kann man auch bei sich selbst suchen) nicht die Möglichkeit nehmen sollte, das auszudrücken und auch sie hier nicht anzupöbeln.

PS: auch von den LVA leitern wünsche ich mir manchmal mehr feedback zu den Bewertungen. Vorbildlich finde ich die da Reaktionen auf und die Kommentare zu den Bewertungen von Prof. Herfort (M3), siehe seine HP

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Also selbst wenn jemand "angefressen" auf eine LVA oder dessen Vortragenden ist, sollte er nicht blind den ganzen Fragebogen mit negativen Bewertungen durchklicken.

Wie Kriki schon geschrieben hat, zeugt das nicht von Objektivität und ist auch keine konstruktive Kritik. Da versteh ichs, wenn manche Professoren die Bewertungen nicht 100%ig ernst nehmen.

Wenn man sich schon entschließt, an der LVA-Bewertung teilzunehmen (niemand wird dazu gezwungen!!), so sollte man sich auch genug Zeit dafür nehmen, die Kritik sachlich auszuformulieren. Einfach nur ohne Begründung reinzuschreiben "Der Inhalt ist fad" oder "Die Klausur sind zu schwer" halte ich für Schwachsinn. Da sollte der/die Betroffene am besten gleich gar keine Bewertung abgeben.

Und um noch eins draufzusetzen:

Woher will jemand, der die LVA nie besucht hat (was man ja ebenfalls im Fragebogen ausfüllen kann), wissen, wie das Verhalten des Vortragenden gegenüber den Studenten war (Klima, Hilfsbereitschaft)?

Und wieso geben viele an, es gebe "andere Unterlagen", wenn der Professor nur ein Skriptum verkauft und ev. noch ein Buch empfiehlt? :)

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Also selbst wenn jemand "angefressen" auf eine LVA oder dessen Vortragenden ist, sollte er nicht blind den ganzen Fragebogen mit negativen Bewertungen durchklicken.

Wie Kriki schon geschrieben hat, zeugt das nicht von Objektivität und ist auch keine konstruktive Kritik. Da versteh ichs, wenn manche Professoren die Bewertungen nicht 100%ig ernst nehmen.

Wenn man sich schon entschließt, an der LVA-Bewertung teilzunehmen (niemand wird dazu gezwungen!!), so sollte man sich auch genug Zeit dafür nehmen, die Kritik sachlich auszuformulieren. Einfach nur ohne Begründung reinzuschreiben "Der Inhalt ist fad" oder "Die Klausur sind zu schwer" halte ich für Schwachsinn. Da sollte der/die Betroffene am besten gleich gar keine Bewertung abgeben.

Und um noch eins draufzusetzen:

Woher will jemand, der die LVA nie besucht hat (was man ja ebenfalls im Fragebogen ausfüllen kann), wissen, wie das Verhalten des Vortragenden gegenüber den Studenten war (Klima, Hilfsbereitschaft)?

Und wieso geben viele an, es gebe "andere Unterlagen", wenn der Professor nur ein Skriptum verkauft und ev. noch ein Buch empfiehlt? :)

Der Punkt ist, dass sich solche Meinungen wohl als Ausreisser identifizieren lassen, wenn genügend Leute an den Bewertungen teilnehmen. Objektivität gibt es sowieso nicht, so eine Befragung kann sich ja nur aus vielen subjektiven Eindrücken zusammensetzen. Auch wenn man mehr reflektiert und versucht objektiv zu schreiben, wirds subjektiv sein. Obs konstruktiv ist oder nicht, kann ja auch nur der Empfänger des Ganzen entscheiden. Sowas muss man mE nach in Kauf nehmen, wenn man so eine Bewertung durchführen lässt. Ob das jetzt der Sinn der Sache ist oder nicht, dass sei mal dahingestellt.

Bei einigen Anworten, wie der Bewertung des/der Vortragenden, kann man ja angeben, in welchem Ausmaß man in der LV war - das könnte man ja entsprechend gewichten (vlt passiert das eh). Die Antwortmöglichkeiten hier finde ich jedenfalls nicht sehr gelunen. (Anwesenheit <1/3, oder 2/3, ... so in etwa). Das sind mE nach Probleme der Fragestellung und des Fragebogens, den ich in einigen anderen Punkten auch nicht sehr gelungen finde.

Und es gibts zu jeder Vorlseung andere unterlagen, abgesehen von zB Vorlesungs-Folien, empfohlenen Büchern, etc. Ist die Fragestellung für diesen Punkt so eindeutig formuliert, dass als Lernmaterial nur gilt, was der/die Vorttragenden aus der Hand geben/empfehlen?

Der idealfall ist wahrscheinlich, dass man sich am Ende der LV hinsetzt und versucht die gesamte LV zu bewerten, für kurzfristige Stimmungen gitbs je eh die - man achte auf den Namen- Stimmungszettel... aber idealfall gibts halt auch selten.

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Bis 13. Februar hast du die Möglichkeit die besuchten Lehrveranstaltungen im TISS zu bewerten. Nütze diese Chance! Nur so kann eine Qualitätssicherung/-Steigerung erreicht werden, bei Fragen dazu geben wir dir gerne weitere Auskunft!

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Bitte bewertet LVAs ebenfalls nicht danach, was für eine Note ihr hattet. Eine LVA kann durchaus auch schlecht sein, wenn man ein "Sehr gut" drauf hatte.

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Und eine LVA kann durchaus auch gut sein, wenn man sich schwer getan hat oder keine gute Note bekommen hat.

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