Mündliche Prüfung Kugi

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Steht zwar schon ein paar mal im Thread, aber einmal mehr kann ja nicht schaden: Zuhoeren kannst du kommen, wenn der Pruefling damit einverstanden ist. Also am Besten einen Kollegen den man kennt im Vorhinein fragen, nicht dass man umsonst vor der Tuer wartet und dann nicht mit rein darf ;-)Gefuehlt waren die Termine immer eher Richtung Nachmittag - Abend (also zwischen 1300 und 1800), aber das ist eher anekdotisch.

Wo steht die Uhrzeit, wann die Prüfung stattfindet?

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Sobald du die schriftliche Pruefung absolviert hast und sie korrigiert wurde, kommt ein PDF mit Matrikelnummern und Uhrzeiten fuer die muendliche Pruefung per Mail an alle die zur Pruefung angetreten sind. 

D.h. wenn du zuhoeren kommen willst, schaust du am besten wann die schriftliche Pruefung war und fragst dann dem Kugi seine Sekraeterin oder den Lukas Jadachowski (falls der das noch macht) nach dem Termin fuer die muendlichen Pruefungen. Stattfinden tun sie normalerweise beim Kugi im Buero. 

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Auch von mir ein Update zur Mündlichen (12.02.19; schriftlich 01.02.):

 

Prüfungsfragen:

- PI Zustandsregler (alles aufschreiben und erklären, was man darüber weiß - erweiterte Zustandsraumdarstellung, Zustandsregelgesetz etc. Was er macht, wofür er angewendet wird.)

- Steuerung mit Störgrößenaufschaltung (aufzeichnen, geeigneten Regler entwerfen - bzw. eigentlich nicht entwerfen sondern überlegen, warum Gd(s)-Rd(s)*G(s)=0 eventuell keine gute Entscheidung ist). Dazu wäre ja Rd(s)=Gd(s)/G(s), aufgespalten in Zähler und Nennerterme: Rd(s)=zd(s)/nd(s)*n(s)/z(s); da aber alle Übertragugsfunktionen Zählergrad <= Nennergrad haben, KÖNNTE hieraus schon eine Nicht-Realisierbarkeit des Reglers Rd(s) entstehen. Da alle Übertragungsfkt. nur BIBO stabil sein müssen, wissen wir ja nichts über z(s) (kommt jetzt im Rd(s)-Nenner vor!). Wenn dieses z(s) nun eine instabile Nullstelle hat, müsste sich diese genau mit zd(s) wegkürzen können, damit Regler stabil ist.

- Aufgaben einer Regelung

 

Ganz allgemein: wenn man gut gelernt hat, ist eine mega Verbesserung der Gesamtnote möglich. Die Prüfung ist angenehm, er hilft auch gern bei Wortfindungsschwierigkeiten oder Kleinigkeiten; Atmosphäre eigentlich angenehm. Einfach gut vorbereiten (der Fragenktalog ist eh schon recht ausführlich) und dann haut das schon hin :)

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ein Kollege wurde schon mal bei der mündliche Prüfung gefragt, warum sieht der Anfang des Sprungsantworts eines eines P-T2-Gliedes sieht so aus?

Hat jd eine Ahnung?

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ein Kollege wurde schon mal bei der mündliche Prüfung gefragt, warum sieht der Anfang des Sprungsantworts eines eines P-T2-Gliedes sieht so aus?

Hat jd eine Ahnung?

llk.JPG

Hi!

Vermutlich hat das mit den konjugiert komplexen Polpaar zu tun, die sich ergeben durch die Dämpfungskonstante die 0 <= Eps < 1 ist. Dann formst du von Laplace in den Zeitbereich um und bekommst die allgemeine Formel.

Dadurch ergibt sich halt, dass die die Sprungantwort h(0) immer bei 0 startet und endet bei h(unendlich) bei V.

Mfg

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Leider scheint es ja nicht mehr üblich zu sein, dass Leute ihre Prüfungen hier posten!
Ich fand, dass es immer sehr hilfreich war, also möchte ich das einfach mal wieder tun. 

Meine Prüfung war wie folgt:

 

 

 

IMG_20190723_214722769~2.jpg

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Prüfungsfragen:

tt1.jpg

tt2.jpg

tt3.jpg

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Die Fragen meiner heutigen Prüfung:

  1. Gegeben war die Übertragungsfunktion G(s). Das Bodediagramm war zu zeichnen (Summe der einzelnen Terme hat gereicht);
  2. Es war ein lineares System dx/dt = Ax gegeben. Die Matrix A war bekannt. Was kann über die Dynamik des Sytems aussagt werden? (Jordanblöcke von A bestimmten, was sagen die Eigenwerte aus - Stabilität; Welche Lösungen hat ein solches System: t^t*e^(Lambda*t), e^(Lambda*t)*sin(omega*t), e^(Lambda*t)*cos(omega*t), kann daraus auf die Frequenz geschlossen werden? --> letzter Block besitzt konj. kompl. Lösungen --> Imaginärteil ist die Frequenz)
  3. Pol/Nullstellen Diagramm: Wie können Zeitkonstante und Dämpfungsgrad beeinflusst werden? (Formeln angeben, und erklären, dass Zeitkonstanten an konzentrischen Kreisen konstant, und Dämpfungsgrade entlang geraden konstant sind)
  4. Markov-Parameter: Formel, physikalische Bedeutung (k-te Ableitung der Impulsantwort bei t = 0 ausgewertet), wie werden die Parameter im Zeitdiskreten bestimmt --> mk = gk; Wozu braucht man die Parameter? --> Hankelmatrix --> Aussage über Beobachtbar- und Erreichbarkeit, weil H = O*R

 

 

Alles in allem eine angenehme mündliche Prüfung.

aut.png

Edited by its_mee

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Meine Fragen waren:

  1. s-Bereich, z-Bereich und q-Bereich, die Skizze aufzeichnen, wie kommt man von einem Bereich in den anderen (Tustin)? Wo stabil? Unterschied kontinuierlicher und diskreter Frequenzgang.
  2. PI-Zustandsregler. Herleitung, einzelne Terme erklären. Blockschaltbild und welche Bedingungen gelten für die Polvorgabe. Satz 8.4. Was bedeutet vollständige Erreichbarkeit? Wo hat der I-Regler seinen Pol? Was bedeutet interne Stabilität?

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Hat wer heute die mündliche Prüfung gehabt und könnte kurz berichten, was der Kugi so gefragt hat?

Habt ihr hilfreiche Tipps? :)

Vielen Dank

Lg hcb

Edited by hcb_95

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Meine Fragen waren: 

1. Vollständiger Luenberger Beobachter: Was ist Fehlerdynamik?, Herleitung der Fehlerdynamikmatrix, wo platziere ich Eigenwerte und wie kann ich den Vektor k entwerfen, sodass die Eigenwerte an den gewünschten Stellen zu liegen kommen? Wie kann ich auf vollständige Beobachtbarkeit prüfen? Wo sehe ich Dämpfungsgrad und Zeitkonstante im Pol/Nullstellendiagramm? 

2.  Frequenzkennlinienverfahren: Kenngrößen erklären, Wie kann ich bleibende Regelabweichung eliminieren?, Ist mein Regelkreis immer stabil wenn meine Phasenreserve positiv ist? 

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Meine Fragen heute waren:

1) G(s) =10s^2/((s^2+1)(s-10)) gegeben. Betragsfrequenzgang und Phasengang zeichen. Wie sehen diese beiden bei omega=1 aus?

2) Vollständiger Luenberger Beobachter herleiten. Für was setzt man ihn ein? Wie sieht die Fehlerdynamik aus? Wie lautet die stationäre Fehlerdynamik wenn noch ein Störterm hinzugefügt wird? 

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