Allgemeines zur Prüfung (schriftlich und mündlich)

21 posts in this topic

Posted

So, nachdem ich nun jetzt im Jänner bzw. Februar die Wellenausbreitung-Prüfung gemacht hab und da grad mal so durchgekommen bin, habe ich mir gedacht, es ist sicher zielführend meine Erfahrungen hier zu posten nachdem so vieles ja hier noch nicht drinnen steht und ich so manche Sachen jetzt hinterher anders machen würde ...

Mal vorweg: Ich habe für schriftlich etwa 10 Tage, mündlich 3 Wochen später nochmal 4 Tage gelernt. Aufgrund mehrerer Überschneidungen war ich nur selten in der Vorlesung.

Zum schriftlichen: Entscheidend ist, dass man sich die alten Prüfungen, die auf der Homepage veröffentlich werden sehr gut ansieht, im Idealfall sogar alle durchrechnet. Den Vorlesungsstoff durchzuackern und die Beispiele im Übungsskript zu rechnen ist eigentlich deutlich zu wenig, die Beispiele, die bei der Prüfung dann kommen sind teilweise ganz anders (Fragestellung, Rechengang) und ohne Übung nur schwer zu meistern. Ich hatte leider keine Zeit mehr die alten Beispiele richtig durchzugehen und entsprechend hart war dann die schriftliche. Mein knapper 4er ist sich nur ausgegangen, weil ich im Theorieteil recht gut war und überall zumindest paar Ansätze hatte oder Unterpunkte rechnen konnte.

Zum mündlichen: Auch hier hatte ich leider zu wenig Zeit zum Lernen, aber in Anbetracht meiner schlechten schriftlichen Leistung wäre wohl eh nur maximal ein 3er drinnen gewesen. Was ich dringend dazu sagen möchte, weil das hier im Forum eher gegenteilig steht: Zumindest beim Assistenten (Michael Fischer) kommen durchaus schriftliche Beispiele nochmal an der Tafel. Zwar nicht unbedingt zum Rechnen, aber schon Ansätze bzw. Feldbilder usw. und zwar in meinem Fall genau von dem Beispiel was ich am wenigsten konnte schriftlich. Brauche nicht dazu sagen, dass ich mich da auch mit seiner Hilfe eher schwer getan hab und mich letztlich die zweite Frage (eine reine Theoriefrage) gerettet hatte. Mehr wie ein 4er war dann aber natürlich nicht mehr drinnen. Es stimmt auch nicht das Gerücht, dass man sich nicht mehr verschlechtern kann nach der schriftlichen: Ein Kollege hatte einen knappen 3er schriftlich und musste sich mit einem 4er begnügen, hätte ich die zweite Frage nicht gekonnt, wäre ich vielleicht sogar durchgefallen.

Allgemein kam mir vor, dass zumindest Michael Fischer deutlich mehr noch ins Detail geht als es im Skriptum explizit drinnen steht. Man sollte also schon sich gut vorbereiten und die Zusammenhänge gut verstanden haben.

Als typische Vorbereitungszeit würd ich sagen, dass 2 Wochen für die schriftliche das absolute Minimum sein sollten, für ein gutes Gefühl bzw. eine gute Note vielleicht sogar noch mehr (wenn man in der VU schon mitgearbeitet hat vielleicht weniger, das weiß ich nicht). Wäre ich schriftlich gut gewesen, dann hätte mir vielleicht die mündliche mit 4 Tagen auch gereicht, ansonsten ist da schon durchaus eher eine ganze Woche zu empfehlen.

Fragen mündlich bei uns am Montag: Polarisation (Arten, wie erzeugt man sie, welche Antennen, ...), Richtfunk, TEM auf Parallelplatte (Feldbild deutlich ausführlicher als im Skriptum drin ist), Eigenschaften von Antennen, vor allem Richtcharakteristik und Gewinn.

Beim Prüfungsklima gibts aber wie schon mehrfach hier geschrieben nichts auszusetzen: Michael ist immer freundlich, hilft auch weiter wenn man ansteht, teilweise lernt man auch noch was dabei, usw., außerdem ist es auch was anderes wenn man mit dem Prüfer per "Du" ist. Die Noten hab ich prinzipiell auch als gerecht empfunden.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Hab mir gedacht ich schreib auch einen kleinen Beitrag zur mündlichen:

Also prüfen tut mittlerweile Prof. Mecklenbräuker. Prüfungsklima war eigentlich sehr angenehm und auch die Aussagen von Prof. Scholz stimmen, dass die Prüfung ein wenig in Richtung Mathematik gibt. Also schaut euch die Formeln usw. gut an. Aber keine Angst es wird einem bei jedem Schritt weitergeholfen, nur sollte man die Grundgleichungen (Maxwell) und einige Standard-Beziehungen schon können. Was mir auch aufgefallen ist, war, dass Prof. Mecklenbräuker ziemlich ausdrucksstark mit seiner gestik am verzeifeln ist, wenn man einfache Sachen nicht weiß ... ;) - Aber darf man glaube ich nicht zu ernst nehmen. Auch hier wird versucht einem mit einfachen Hilfestellungen weiterzuhelfen. Fragestellungen ansosten eigentlich wie sie schon im Forum stehen bzw. kann man sich einfach die einzelnen Kapitel hernehmen und die Fragen "Erzählen Sie mir was über [xy]" ableiten.

Also alles in allem sicher eine eher angenehme Prüfung, wobei ich ca. eine Woche Lernaufwand für die Mündliche schon mit einbeziehen würde

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Hallo ihr,

hab' gestern die Mündliche Prüfung bei Prof. Mecklenbräuker gehabt. Meine Eindrücke davon:

Prüfungszeit:

Die schriftliche Prüfung war am 30.06.08, dann haben wir am Fr, 04.07.08 die Termine für die Mündliche erfahren, die da Mo, 07.07.08 bzw. Do, 10.07.08 waren. Also wirklich ca. 2 Wochen nach der Schriftlichen, wobei ich eigentlich gedacht hätte, dass nach Bekanntgabe der Termine für die Mündlichen noch ein paar Tage mehr zum Lernen sein würden...

Mein Termin war jedenfalls dann gestern (10.07.08) um 16.00 Uhr.

Prüfungsort:

War unterschiedlich, bei mir war's in CG0118 (Altes EI, 1. Stock, Nachrichtentechnikinstitut). Vorsicht: 1. Stock beim Nachrichtentechnik-Institut ist eigentlich Ergeschoß vom restlichen Gebäude...

Prüfungsablauf:

Wir waren zu dritt, die Prüflinge wurden nacheinander vom Prof. an der Tafel ca. 25 Min. geprüft. Vom Inhalt her ist er zunächst von der Schriftlichen ausgegangen. Am Anfang meiner Prüfung hat er mich gefragt, ob wir das eine Beispiel aus der Prüfung, das ich nicht gut gekonnt habe, nochmal rechnen wollen. Ich hab' gemeint, nur wenn's unbedingt sein muss, und so hat er mir eine Theoriefrage gestellt...

Prüfungsklima:

Sehr angenehm und locker. Prof. Mecklenbräuker erklärt dazwischen auch noch andere Zusammenhänge und Anektoten. Auch die Notengebung war recht angenehm (ein Kollege hat mit 68 Punkten und ich mit 65 Punkten auf die Schriftliche insgesamt jeweils ein „Gut“ bekommen).

Prüfungsfragen:

Prof. Mecklenbräuker prüft eindeutig auf Verständnis und mehr Themen-bezogen („Was können Sie mir zum Stichwort xy sagen?“). Er fragt dabei auch Sachen, die vielleicht nicht ganz so im Skriptum stehen, aber keine Sorge – er hilft viel und benotet nicht so streng.

Konkrete Fragen gestern waren:

- Hohlraumresonator (zuerst einmal allgemein, Resonanzfrequenz, Güte, wovon hängt die Güte ab und wie kann man die verbessern (anderes Dielektrikum nehmen), welches Material sollte der Leiter haben (hohe Leitfähigkeit gut, also z.B. Innenbeschichtung mit Gold); Wie bringt man die Welle in den Hohlraumresonator (Einkoppeln, indem man Antenne „hineinschauen“ lässt)? Wo muss man dann genau die Antenne platzieren (Da, wo Moden, die man nicht anregen möchte, im Feldbild ein Minimum haben)?)

- Antennen (zuerst allgemein, welche Eigenschaften, Gewinndefinition, welche Polarisationsarten, Mit welcher Antenne kann man welche Polarisation erzeugen und wie? Woraus setzt sich die Wellenimpedanz zusammen (woraus der Realteil (Ohmsche Verluste, Abstrahlung)? Was sagt der Imaginärteil davon aus (Im Feld gespeicherte Energie, sollte möglichst klein sein)? Wieviel Freiheitsgrade hat man bei linearer / zirkularer Polarisation (jeweils 2 – bei der lin. Pol. zwei orthogonale, bei zirkularer zwei versch. Chiralitäten)?

- Streifenleitung (zuerst allgemein, wie sieht die Feldverteilung bei der Mikrostreifenleitung aus? Wie dimensionieren Sie die Abmessungen? Welche Probleme ergeben sich bei einem rechten Winkel der Leiterbahn (zus. Kapazität)?

- Koaxialleitung (zuerst allgemein aufzeichnen, was sind die wesentlichen Parameter (ra, ri)? Wie hängt der Wellenwiderstand davon ab?). Nachdem der Kollege hier nicht viel gewusst hat, hat der Prof. die Prüfung nach ca. 2 Min. abgebrochen und gemeint: „Sie kommen das nächste Mal wieder – ihre Schriftliche war ja auch ganz gut und das können Sie sicher besser!“

Hier noch eine Ausarbeitung von mir:

WA.pdf

So, dann wünsch’ ich euch noch viel Spaß mit der Prüfung,

Markus

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Ich hol den Thread mal hoch um noch meinen Senf zur mündlichen Prfg. zu geben.

Wie schon erwähnt sehr angenehmes Klima, ich denke angenehmer könnte man es gar nicht gestalten. Der Prof bleibt immer ruhig, freundlich, nett und hilft einem, wenn er kann und erzählt zwischendurch Anekdoten und aktuelle Bezüge (Frequenz und Polarisation der Go-Box von Asfinag, maximale Windbeständigkeit des Satelitenuplinks am Künigelberg ("bei 200 km/h fliegt die Antenne dann durch Hietzing, ich weißt jetzt nicht wie sich das auf die Grundstückpreise auswirkt").

Es gibt eine Verbesserungsmöglichkeit um 1-2 Grade auf die schriftliche. Wenn man ca. 65 Punkte hat ist ein Einser drin, wenn man viel weiß. Erst bekommt man evtl. eine Theoriefrage von der schriftlichen "außer Konkurrenz" die man beantworten kann, wenn man es nicht weiß erklärt der Professor was Sache ist.

Dann kommen 2 Fragen, die erste ist eher allgemein gehalten (Recheckhohlleiter, Koaxkabel, Antennen, ...) und es wird recht viel dazu gefragt. Die zweite Frage ist kürzer und nicht so allgemein, daher gibt es auch nicht soviel zum Schwafeln. Das kann einen deswegen auch auf dem falschen Fuß erwischen, wenn man in dem Thema nicht ganz fit ist, z.B. heute Güte oder Dopplereffekt. Alles in Allem hilft der Professor auch gerne, wobei er einen oft an der Hand nimmt und dort hinführt, wo er hin will. Dennoch sollte man gscheidt lernen, wenn man nicht viel weiß kommt man wohl eher nicht durch, hab aber bisher nur relativ gute Kandidaten gesehen.

Ich war nur einmal zuschauen, würde auf jeden Fall empfehlen oft zuzuschauen. Dann kennt man die typischen Fragen, deren Antworten im Skript zwischen den Zeilen stehen und kann alles schnell beantworten und muss nicht mühsam hin geführt werden und alles an der Tafel erarbeiten.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

So, auch von mir ein paar Infos zur mündlichen:

1. Frage durfte ich mir aussuchen (Hohlleiter), hab dann angefangen alles mögliche zu plappern, bis er mich unterbrochen hat und mir einige Verständnisfragen gestellt hat (Wie erhöhe ich max übertragbare Leistung->Flächen versilbern->polieren->Dielektrikum mit hoher max. Feldstärke, Vergleich mit Koax-Kabel), immer wenn ich nicht weiter wusste war er nicht gerade geizig mit Hinweisen! :)

2.Frage war über Eigenschaften von Antennen, erstmal alle aufzählen, dann eine Aussuchen und genauer erklären.

Verbesserungspotential zur schriftlichen 2 Notengrade wenn man halbwegs fit ist.

Prüfer äußerst freundlich und entgegenkommend, auch zu Scherzen aufgelegt wenns passt.

Viel Erfolg!

lg.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Ich würde gerne bei den mündlichen Prüfungen aus WA zusehen.

Leider finde ich nirgends die Termine, auf der Homepage der LVA steht nur dass man sich in TISS zur mündlichen Prüfung anmelden kann (nach absolvierter schriftlicher).

Muss man erst auf eine Whitelist kommen um die mündlichen Termine zu sehen, oder wie läuft das?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Kann man eigentlich bei den mündlichen Prüfungen zuhören gehen oder sind nur jeweils die Prüflinge zugelassen?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Klar kann man zuhören. Man muss nur irgendwie herausfinden wo und wann die Prüfung ist ;)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Super, besten Dank für die Antwort :)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Mündlichen Prüfungen sind vom Gesetz her öffentlich. Von daher kann man bei allen zuschauen. Im Gesetz steht halt noch der Zusatz, dass man die Anzahl an Personen aufgrund der Räumlichkeit beschränken kann.

Bei meiner Wellenausbreitsungsprüfung hatte wer zugesehen soweit ich mich erinnern kann und ein paar dort haben gesagt, dass sie vorher bei anderen zugesehen haben. Also das geht sicher. Zum Ort sonst einfach dort am Institut nachfragen.

Ich hatte bisher nur eines erlebt wo wer was gesagt hat beim zuschauen und das war Automatisierung beim Kugi, wo der Kugi den Prüfling gefragt hat ob es ok ist für ihn, dass jemand zuschaut. Und das find ich auch sehr ok muss ich sagen.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Kurzer Beitrag zur mündlichen Prüfung:

Auf den Prüfungsmodus will ich hier nicht eingehen, einfach mal hingehen und zuschauen loht sich auf jeden Fall. Die Atmosphäre is sehr Angenehm!!! Prof. Mecklenbräuker erzählt auch gerne Themen am Rande des Stoffes und erklärt auch ein paar Zusammenhänge zur realen Welt, vor allem für so Leute wie mich gut der nie in der VO war sehr interessant :D

Weil ichs bei der schriftlichen Prüfung "falsch" gemacht habe sind wir die Theoriefrage der Rayleightdistanz des Halbwellendipols durchgegangen. Als ganz simpel gerechnet: D=Lambda/2 --> r=2D²/Lambda (+Lambda) --> r= 3* Lambda/2

Wobei er gemeint hat das meine Interpretation von der Formel mit max(2D²/Lambda,Lambda)=Lambda in diesem Fall auch "Korrekt" ist.

Nur so als kleine Info für alle die die Prüfung noch vor sich haben =)

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Zu der Schriftlichen: es wird ja nach Abgabe des Theorieteils eine Formelsammlung ausgeteilt.

Ist das immer die Gleiche, nämlich die, die wir auch auf der Instituts-Hp downloaden können, oder variert diese?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

es ist die von der hp

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

ok, danke!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

wie sieht es bei der Prüfung eigentlich beim Korrigieren aus!? Wird extrem streng korrigiert?

Bekommt man viele Punkte abgezogen wenn man den Rechenweg richtig hat und nur z.B. eine Größe in der falschen Einheit einsetzt (W statt Np/m)!?

Danke. lg

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Benotung is glaub ich nicht extrem streng, wie im detail benoted wird kann ich leider nicht sagen.

Zur mündlichen:

Ist meiner Ansicht nach die angenehmste mündl Prüfung im ganzen Bak, man muss schon was wissen, aber nicht alles im detail. Grundsätze müssen verstanden werden.

Selbst wenn man was nicht weis reagiert er nicht herablassend wie das bei Prechtl/Schönhuber Prüfungen vorkommt.

Hatte gestern Prüfung und er (Mecklenbräuker) hat wärend der Prüfung zur illustration einer Frage sogar ein vorzeige objekt von einem Experiment aus seinem Zimmer geholt (Retroreflektor) und wir (auch nicht gerade geprüfte) durften fragen stellen und mitreden. Es wirkt also mehr wie eine Stundenwiederholung. (durch langes gespräch hat die prüfung dann allerdings 1 1/2 stunden länger gedauert :-) also stellt euch darauf ein das es lange dauern kann)

Solch angenehmes Prüfungklima hilft mir zB über die Fragen ruhig und ungestresst nachzudenken, mir fallen so die dinge viel leichter wieder ein als wenn ich vorm "Erschießungkommando" wie bei vielen anderen Prüfungen stehe da kann ich meistens nicht klar denken.

Es werden interessante dinge erzählt wie zB der lagesensor eines blackhawk funktioniert oder die luftüberwachung österreichs mit radar und eurofighter und mehr.

Man kann sich also sogar tatsächlich auf die Prüfung freuen :-)

Es ist wie ein kollege schon oben geschrieben hat üblich das man sich die erste frage aussuchen darf, da sollte man sich aber genauer damit beschäftigt haben (danach noch eine kleine zusatzfrage). alternativ kann man den prof zwei auswählen lassen, dann sind beide nicht so detailiert, habe ich gemacht, kann ich nur empfehlen.

best test ever !

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Weiß jemand, ob es einem freisteht nach der schriftlichen Prüfung einen mündlichen Prüfungstermin zu wählen (wie z.B. bei der Messtechnik VU) oder muss man den nächsten mündlichen Termin wahrnehmen, da ansonsten z.B. die schriftliche Prüfung verfällt?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Weiß jemand, ob es einem freisteht nach der schriftlichen Prüfung einen mündlichen Prüfungstermin zu wählen (wie z.B. bei der Messtechnik VU) oder muss man den nächsten mündlichen Termin wahrnehmen, da ansonsten z.B. die schriftliche Prüfung verfällt?

Es gibt eigentlich extra Termine in Tiss wo man sich anmelden kann für die mündliche, wobei die Anzahl der Plätze denke ich mit der Anzahl der zur mündlichen zugelassenen KandidatInnen korreliert. Die Zeitspanne zwischen schriftlicher und mündlicher ist ja soweit ich mitbekommen habe durchaus 2-3 Wochen. Ich nehme an es ist ziemlich wurscht wann du die mündliche dann machst (nächster mündlicher oder später), aber es zahlt sich sicher aus das gleich zu erledigen zumal ohnehin einige Zeit sein dürfte sich gezielt auf die mündliche vorzubereiten.

1 person likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted (edited)

Falls es wen interessiert, hier noch ein paar Fragen der mündlichen Prfg vom 22.2. und 28.2.2017:

-) Reflexion an glatten Grenzflächen (der ultimative Klassiker):  Skizeen, Formeln, Diagramme (schematisch); Brewsterwinkel, Totalreflexion. Was wenn Medium 2 verlustbehaftet? Wie kann man das als Basis nutzen für kompliziertere Fälle (superposition)

-) Resonatoren: Güte Q (siehe dazu Zusatzdokument auf der WA Homepage!). Größenordnung von Q für verschieden Realisierungen (Quartz, LC-Filter, HRR). Wofür eingesetzt? Belastete vs. unbelastete Güte.

-) Rechteckhohlleiter. {freie, Hohlleiter-} Wellenlängen, Vorteile/Nachteile, etc.

- Antennen: 5 Eigenschaften aufzählen, 1 herausnehmen und diskutieren (auch ein Klassiker!) z.B.: Gewinn, Formel, wie und wo Messen? (Reflexionsarmer Raum oder Freifeld). Oder: Antennen für lineare Polarisation.

-) Antennen: Rayleigh-Distanz: Bedeutung, Formel

-) Radargleichung

-) Maxwellgleichungen, Ladungsfreiheit, Ladungsrelaxation; Poyntingsatz (so ungefähr)

-) Koaxleitung: Leitungstheorie, Ersatzschaltbild. Frequenzabhängigkeit der Elemente des ESB (R', G', L', C').  Kapazitäts-, Induktivitätsbelag

-) Äquivalente Antennenfläche. Bekannte Flächenhafte Antennen; Flächenwirkungsgrad

-) Fresnelzonen

-) Eindringteife und Verluste in z.B. Hohlleiterwänden

Edited by Quesimasaef
3 people like this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Wie lange dauert die schriftliche Prüfung eig.? Im TISS habe ich jetzt nichts gefunden - der EI 7 ist aber für dreieinhalb Stunden reserviert, was mir ein bisschen lang erscheint?

Share this post


Link to post
Share on other sites

Posted

Wie lange dauert die schriftliche Prüfung eig.? Im TISS habe ich jetzt nichts gefunden - der EI 7 ist aber für dreieinhalb Stunden reserviert, was mir ein bisschen lang erscheint?

Sie dauert 3h :) Steht auf jeder Prüfungsangabe.

1 person likes this

Share this post


Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!


Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.


Sign In Now