Elektrotechnikstudium in/unter Mindeststudiendauer realistisch?

18 Beiträge in diesem Thema

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Hallo an alle,

ich würde gerne erfahren, wie realistisch es ist, den Bachelor Elektrotechnik in/unter der Mindeststudiendauer abzuschliessen? Ich hab mich mal mit der Suchfunktion im Forum umgesehen und der generelle Konsens scheint zu sein, dass die meisten das für eher unschaffbar halten. Kennt hier jemand Leute, die trotz allem zumindest in der Mindeststudiendauer geblieben sind?

Vielen Dank für alle Antworten!

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Dass Leute den Bachelor in Mindestzeit schaffen soll es geben, ist dennoch (meiner Erfahrung nach) nicht allzu häufig. Darunter bleiben braucht wohl eine besondere Begabung, davon hätte ich persönlich noch nicht gehört.

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Dazu gibt es auch offizielle Zahlen:
http://www.tuwien.ac.at/fileadmin/t/tuwien/docs/leitung/wb15.pdf

In Abschnitt 2.A.3 wird die durchschnittliche Studiendauer für "Ingenieurstudien" mit 8.8 Semester für Bachelor angegeben (Für Master 5.0)

Hier wird auch angegeben ( https://www.tuwien.ac.at/lehre/bachelorstudien/elektrotechnik/ ), dass Bachelor + Master durchschnittlich 12 Semester beansprucht, was sich mit obigen Zahlen mehr oder weniger deckt.

 

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Hallo, 

Es gibt immer wieder mal wen, der es schafft, aber: Ich habe genug ausgezeichnete Leute gesehen, die fast alle das eine oder andere Semester mehr benötigt haben. Ob man in Mindeststudienzeit bleibt hängt nicht nur vom Fleiß und Talent ab, sondern auch damit, wie viel zeit für Hobbies,Freunde,Arbeit usw draufgeht, wie leicht man lernt, wie viel man riskiert, welche Noten man anstrebt und so weiter. Und es passiert ganz schnell dass es sich einfach nicht ausgeht.

Insofern basiert der Konsens auf der Logik "man kanns nicht erzwingen, es "passiert", oder nicht". Und das ist von der Wahrheit nicht allzuweit entfernt. 

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Geschrieben (bearbeitet)

So wie es TBlazek sagt, empfinde ich es auch.

Ich habe den Master in Mindestzeit, also 4 Semestern, neben einer Teilzeitbeschäftigung geschafft. Für den Bakk habe ich allerdings unter den selben Rahmenbedingungen anstatt der veranschlagten 6 Semester 11 benötigt.

Mindeststudienzeit bedeutet, alle VO-Prüfungen, Labors etc. innerhalb des aktuellen Semesters unterzubringen und auf Anhieb zu bestehen. Kann man schön mit einem Lotto 6er vergleichen. Möglich ist das zwar, aber rechnen würde ich damit eher nicht ;).

bearbeitet von janky

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Wenns dir nur um die Geschwindigkeit geht, dann solltes du eher Richtung Fachhochschulen schauen.

Ich versteh nicht wirklich was der Abschluss in Mindestzeit zeigen soll, das fördert meiner Meinung nach nur binge learning und dafür sollte die Uni kein Platz sein. Außer natürlich du bist außerordentlich begabt und merkt dir alles recht leicht.
 

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Diese Frage ist für jedes Studium eigentlich unnötigt! Du weißt nie, was alles in 4 bzw. 5 Jahren passieren kann!

Ich kenne einige Studienkollegen, welche Just in Time waren, doch das Schickal außerhalb der Uni hat sie in der Zeit zurückgeworfen.

Fazit es gehört auch einiges an Glück dazu und nicht nur Wissen bzw. Können!

 

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Ich versteh nicht wirklich was der Abschluss in Mindestzeit zeigen soll, (...) und dafür sollte die Uni kein Platz sein.

Der Hintergrund dieser Frage nach der Mindestzeit muss nicht zwangsläufig etwas zeigen wollen. Ich kann gut nachvollziehen, dass jemand wissen will, wie viel Zeit das gewählte Studium in Anspruch nehmen wird. Ich für meinen Teil habe schlicht und einfach studiert, um später einen interessanten Job zu haben der mir Freude macht und gutes Geld einbringt. Je früher ich da mein Studium abschließe, desto besser.

Für jemanden, der  in erster Linie studiert um des Studierens willen, spielt die Dauer wohl eher eine untergeordnete Rolle.

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In Abschnitt 2.A.3 wird die durchschnittliche Studiendauer für "Ingenieurstudien" mit 8.8 Semester für Bachelor angegeben (Für Master 5.0)

Hier wird auch angegeben ( https://www.tuwien.ac.at/lehre/bachelorstudien/elektrotechnik/ ), dass Bachelor + Master durchschnittlich 12 Semester beansprucht, was sich mit obigen Zahlen mehr oder weniger deckt.

 

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist es zumindest für den Bakk doch deutlich mehr. Von den ~30 Leuten die ich so im Studium kenne hat genau einer den Bakk in Mindestzeit geschafft.

Kommt halt drauf an wie motiviert man ist. Die oben zitierte Aussage kann man sicher so stehen lassen, nur muss man sagen wer studiert wirklich Vollzeit? D.h. jeden Tag nach Vorlesungen und Übungen noch mal zwei drei Stunden hinsetzen und den VO Stoff aufarbeiten. Is das Ding mit Hobbys und so ...

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Hey,

ich hätte auch mal eine Frage an diejenigen, die Studienbeihilfe bekommen:

Man bekommt ja nur für 6 + 1 Toleranzsemester im Bachelor Studienbeihilfe, darüber nichts mehr und man muss dann für den Master neu beantragen.
(Ich rechne, dass ich 8 Semester brauchen werde (hoffentlich!). Bin jetzt im 5. Semester.)
Hat schon wer damit Erfahrung, bzw. wie händelt ihr das?
Das ganze durch Ferialjobs hart angesparte Geld dann zum Überleben bis zum Bachelorabschluss zu verwenden ist ja schon iwie doof.

Liebe Grüße

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Hey,

ich hätte auch mal eine Frage an diejenigen, die Studienbeihilfe bekommen:

Man bekommt ja nur für 6 + 1 Toleranzsemester im Bachelor Studienbeihilfe, darüber nichts mehr und man muss dann für den Master neu beantragen.
(Ich rechne, dass ich 8 Semester brauchen werde (hoffentlich!). Bin jetzt im 5. Semester.)
Hat schon wer damit Erfahrung, bzw. wie händelt ihr das?
Das ganze durch Ferialjobs hart angesparte Geld dann zum Überleben bis zum Bachelorabschluss zu verwenden ist ja schon iwie doof.

Liebe Grüße

Ich dachte dasselbe wie du^^ Also ich bin jetzt im 9ten Semester und habe für meinen Bac 8 Semester gebraucht. Den habe ich aber erst Ende Sept bekommen. Als ich beim Finanzamt nachfragte fand ich heraus dass du 2 Toleranzsemester besitzt im Bachelorstudium ;). Du musst auch unterscheiden zwischen Finanzamt und Studiengebühren. Bei der Studienbeihilfe kenne ich mich nicht aus diese bekomme ich nicht (oder meinst du eh die Familienbeihilfe)?

Also im Bachelorstuidum hast du vom Finanzamt aus gesehen (Anspruch auf Familienbeihilfe - solange du deine ECTS bringst glaub 12 im Jahr) zwei Toleranzsemester. Um die Studiengebühren nicht bezahlen zu müssen kannst du nach diesen zwei Semestern folgende Sachen machen: 1. Mastertoleranzsemester vorziehen (falls du dieses anstrebst) 2. Verdienst muss höher als die Geringfügigkeitsgrenze (dann kannst du die Studiengebühren von der Uni zurückverlangen) liegen oder 3. im Master inskribieren (musst du natürlich den Bac fertig haben).

Hilft dir das weiter?
LG

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1. Mastertoleranzsemester vorziehen (falls du dieses anstrebst) 2. Verdienst muss höher als die Geringfügigkeitsgrenze (dann kannst du die Studiengebühren von der Uni zurückverlangen) liegen oder 3. im Master inskribieren (musst du natürlich den Bac fertig haben).

Oder 4. Elektrotechnik bakk abbrechen, zufälligen anderen Bachelor inskribieren, mit diesem weiter studieren, sobald es soweit ist zum einreichen wieder Etechnik inskribieren (dazu muss man dann halt für eines wieder Gebühren zahlen) -> Profit. Das geht halt ned wenn man Familienbeihilfe etc behalten möchte...

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Ja lol, du hast mich falsch verstanden^^
Ich meine explizit die Studienbeihilfe, für die gibt es nur 1 Toleranzsemester. Bei der Fam.beihilfe 2, das weiß ich aber die bekomme ich nicht mehr weil ich schon 24 Jahre alt bin xP

Das mit den Studiengebühren ist ja auch noch so ne Sache, deshalb hoffe ich nach 8 Semestern fertig zu sein ..

Td danke^^

Bin immer noch ratlos ^^

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Ja lol, du hast mich falsch verstanden^^
Ich meine explizit die Studienbeihilfe, für die gibt es nur 1 Toleranzsemester. Bei der Fam.beihilfe 2, das weiß ich aber die bekomme ich nicht mehr weil ich schon 24 Jahre alt bin xP

Das mit den Studiengebühren ist ja auch noch so ne Sache, deshalb hoffe ich nach 8 Semestern fertig zu sein ..

Td danke^^

Bin immer noch ratlos ^^

Na dann einfach einen Teilzeit Job nebenbei (mach ich auch so) und dann brauchst du dir über Studiengebühren keine Gedanken mehr zu machen^^

LG

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Na dann einfach einen Teilzeit Job nebenbei (mach ich auch so) und dann brauchst du dir über Studiengebühren keine Gedanken mehr zu machen^^

LG

Werde im Sommer eh wieder vollgas hakeln gehen und dann wahrscheinlich ab dem 8. Semester einen Teilzeitjob nebenbei annehmen.. tja, leider gibt es sonst nichts.

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Hallo an alle,

vielen Dank für eure Antworten. Der Grund für meine Frage liegt darin, dass ich schon 26 bin und zwar drei Jahre gearbeitet habe, aber nicht so wirklich glücklich geworden bin mit den Möglichkeiten die sich bieten (habe BWL studiert und jetzt drei Jahre in einer Unternehmensberatung gearbeitet), daher die Frage. Hab sowohl BWL Bachelor als auch Master unter Mindestzeit geschafft, aber mir ist natürlich klar, dass das von der Schwierigkeit eine ganz andere Hausnummer ist als ein Elektrotechnikstudium.

Was mich noch interessieren würde: Wie viel Zeit habt ihr effektiv investiert ins Studium? Also habt ihr die Vorlesungen und Übungen jeweils vor- und nachbereitet bzw. würdet ihr sagen es ist möglich, dass man bei grossem Fokus auf das Studium und nicht so viel Fokus auf Hobbies und Freizeit zumindest die Mindeststudienzeit gut schafft?

Weil jemand gefragt hat, was die Motivation ist, ein Studium möglichst schnell schaffen zu wollen: Meine Eltern hatten kein Geld um mich im Studium finanziell zu unterstützen und ich wollte einfach möglichst schnell in eine Situation kommen, in der ich nicht jeden Euro zweimal umdrehen muss. Jetzt hab ich mir zwar genug zur Seite gelegt, um das Studium gut bestreiten zu können, aber mit 26 will man dann halt auch nicht mehr ewig studieren. Kann jeden verstehen, der im Studium lieber mehr Wert darauf legt, noch ein paar andere Dinge zu machen bzw. sich umfassender zu bilden - für mich war einfach der gefühlte Druck möglichst schnell Geld verdienen zu wollen einfach grösser.

LG und vielen Dank an alle

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Hallo,

ich bin/war in einer ähnlichen Situation, habe allerdings IBW + Bachelor ET (z.T. auch neben der Arbeit) gemacht, knapp 3 Jahre gearbeitet und bin jetzt zurück für den Master. In der Zeitspanne als ich IBW und ET parallel betrieben habe, habe ich persönlich für meine Zeitplanungen zwischen WU-ECTS und hier meistens mit einem Faktor 1,5 bis 1,6 umgerechnet - vielleicht hilft dir das als allerallererste Abschätzung für den Aufwand, das hat für meine Planung erträgliche Ergebnisse geliefert. Interpretier aber nicht zu viel hinein (auch hinsichtlich Unterschied in den Schwierigkeitsgraden, z.B. IKT vs. AMC <-> Kommunikation und Präsentation vs. Edyn).

LG und viel Erfolg!

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@Vor und Nachbereiten: Hab ich oft versucht, war/wäre auch sehr nützlich aber: Besonders am Anfang vom Bakk (so die ersten 3 Semester) hat man recht viele Pflichtlabore und -übungen welche man sowieso vorbereiten muss und evtl. Protokoll schreiben + Anwesenheit. Schau dir mal die Stundenpläne auf der Fet für die Semester an, könnte nen Überblick geben.

Und dann müsste man sich parallel noch auf die VOs vor und nachbereiten.

Noch ein Gedanke dazu: Wie schnell du bist hängt besonders Anfangs sicher maßgäblich davon ab wie schnell du die nötige Mathematik kapierst. Bei vielen LVAs liegt die Schwierigkeit an den Integral und Differentialrechnungen (m.m.n) bzw. am Finden der richtigen Gleichungen für ein gegebenes Problem.

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