Masterstudium Energietechnik nach FH

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Hallo!

Derzeit studiere ich an der FH Technikum Wien Urbane Erneuerbare Energietechnologien (Asche über mein Haupt :tongue: ). Mit Juni 2015 werde ich das Bachelorstudium abschließen. Anschließend möchte ich das Masterstudium (Energietechnik) an der TU absolvieren.

Hierzu hätte ich zwei Fragen:

  • Hat jemand Erfahrungen welche zusätzlichen Prüfungen von Fh-Absolventen für das Masterstudium Energietechnik abgelegt werden müssen?

  • Im Sommersem 2015 muss ich ein Berufspraktikum absolvieren,in dieser Zeit würde ich gerne die eine oder ander Prüfung nebenbei absolvieren. Besteht hierfür eine Möglichkeit? (Eine Mitbelegung für ein anderen Studiums ist für FH Studenten ja prinzipiell nicht möglich...)

Danke im Vorhinein

LG

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Hallo!

[....]

  • Im Sommersem 2015 muss ich ein Berufspraktikum absolvieren,in dieser Zeit würde ich gerne die eine oder ander Prüfung nebenbei absolvieren. Besteht hierfür eine Möglichkeit? (Eine Mitbelegung für ein anderen Studiums ist für FH Studenten ja prinzipiell nicht möglich...

Evtl. einfach irgendein Bachelor Studium an der TU Wien inskribieren, Achtung, nur mehr bis 5.9. (allgemeine Zulassungsfrist) möglich. Im Zweifelsfall mal die Studienabteilung der TU Wien anrufen.

Dann solltest du dir problemlos Prüfungen eintragen lassen können.

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ich hab das mal den Herrn Dekan (abermals Mecklenbräucker) gefragt, da ein FH-Kollege von mir ebenfalls an E-TEC interessiert war

- Elektrodynamik

- Automatisierung

- Energieversorgung

muss nachgemacht werden, weil der Vizerektor für Lehre darauf besteht

(kA. ob das noch immer so ist)

-> also deine Ansprechperson ist der Studiendekan bzw. Vizerektor für Lehre aka "Mr. Cool Ice" Adalbert Prechtl

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Studiendekan ist aktuell Prof. Strasser: http://etit.tuwien.ac.at/studium/

Frag nach ob das aktuell auch noch so ist.

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ich hab das mal den Herrn Dekan (abermals Mecklenbräucker) gefragt, da ein FH-Kollege von mir ebenfalls an E-TEC interessiert war

- Elektrodynamik

- Automatisierung

- Energieversorgung

muss nachgemacht werden, weil der Vizerektor für Lehre darauf besteht

(kA. ob das noch immer so ist)

-> also deine Ansprechperson ist der Studiendekan bzw. Vizerektor für Lehre aka "Mr. Cool Ice" Adalbert Prechtl

Ist noch so.

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Ist noch so.

Für Automatisierung sollte man vorher zumindest Signale&Systeme1 und 2 absolvieren- ansonsten spricht da Prof.Kugi in Rätsel. Mathematik2 ist übrigens auch sehr, sehr ratsam für Auto!

Bei Edyn sollte man sich vorher einigermaßen mit ET1 und ET2 beschäftigt haben und halt mit der Mathematik die dahinter steckt!

Ich würde ein Jahr investieren um die Zusatzprüfungen zu erledigen und würde dann in den folgenden zwei Jahren den Master machen. Allerdings ist ein Jahr für die Zusatzprüfungen optimistisch!

Leicht ist es nicht, aber mit viel Sitzfleisch geht das schon!

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Ja da stimme ich voll zu.

Ich kann mir vorstellen, dass man dazu verleitet wird zu glauben dass der Mehraufwand relativ gering ist, wenn einem die 3 LVAs nichts sagen.

Ich würde es mir jedenfalls nicht an tun - 1 Jahr halte ich auch für die untere Grenze. Crazy.

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Ich bin nach dem Bachelor von der FH an die TU gewechselt. Allerdings in den Master Automatisierungstechnik.

Ich stimme meinen Vorrednern in den meisten Punkten zu. Du solltest nicht erwarten, dass du den Master auch nur annähernd in Mindestzeit schaffst. Die Tatsache, dass du nur drei Zusatzfächer nachholen musst scheint auf den ersten Blick halb so wild, allerdings haben diese es wirklich in sich. Um diese und viele Mastervorlesungen erfolgreich zu absolvieren musst du dir den Stoff vieler anderen Bachelorvorlesungen auf eigene Initiative rein hämmern. Vor allem was die vorausgesetzte Mathematik anbelangt gibt es riesen unterschiede zwischen FH und TU. Ich hab mir einige Mathe-Skripten von diversen Studiengängen Technische Physik besorgt und hab diese im Selbsstudium durchgelern. Allein das hat schon mal eine menge Zeit in Anspruch genommen.

Zudem zu den bereits genannten LVA's musst du evtl. auch noch Mathematik 3 nachholen. Ich kenne da jemanden dem das auch noch aufgebrummt wurde.

Außerdem sollte dir bewusst sein, dass eine FH-Prüfung nicht mit einer Uni-Prüfung vergleichbar ist. Von der Stoffmenge bis zum Lernaufwand ist an der Uni alles um etliche Nummern größer. Im Vergleich zu einer Uni-Prüfung erscheint selbst die schwerste FH-Prüfung halb so wild.

Zusammenfassend: Es ist durchaus möglich von der FH an die TU zu wechseln. Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass es recht anstrengend wird, einige Zeit in Anspruch nimmt und viel Selbstinitiative erfordert.

Ich würde es allerdings jederzeit wieder machen! (bzw. würde ich wenn ich noch einmal beginnen könnte gleich auf eine gscheite Bildungseinrichtung gehen :rolleyes: )

lg much

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Darf ich fragen, wie lange du länger gebraucht hast (bzw. geschätzte effektive Zeit, die für's nachlernen draufging)?

Hast du immer noch das Gefühl, dir fehlt etwas Wissen/Routine hier und dort?

....

Außerdem sollte dir bewusst sein, dass eine FH-Prüfung nicht mit einer Uni-Prüfung vergleichbar ist. Von der Stoffmenge bis zum Lernaufwand ist an der Uni alles um etliche Nummern größer. Im Vergleich zu einer Uni-Prüfung erscheint selbst die schwerste FH-Prüfung halb so wild.

...

Wie ist das zu verstehen - Würdest du sagen, dass es für einen TU-Bachelor dann ein fachspezifischer FH-Master "mal so nebenbei" geht?

Ich hätte nämlich vielleicht sogar das Umgekehrte vor: Nach dem TU-Bachelor einen FH-Master in einem Gebiet, wo ich mich relativ gut auskenne (Embedded Systems), "berufsbegleitend" zu einem TU-Master zu machen.

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ich denke, ein FH-Master sollte dann kein gröberes Problem mehr darstellen...

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Gibt es auf der FH nicht anwesenheitspflicht? Denk mir das könnte einen ins Strudeln bringen

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Bei berufsbegleitenden Studien ist es nur 1 Tag in der Woche oder so. Die Studien sind ja so konzipiert, dass man nebenbei vollzeit arbeiten kann

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Ich kenn das nur von einem Freund am Technikum, wo selbst bei Vorlesungen Unterschriftenlisten durchgegeben werden. Dafür gibt es dann 1 Semester wo die Vollzeit arbeiten müssen (ohne Unterricht)

Wie das aber genau alles abrennt kann ich nicht sagen

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Darf ich fragen, wie lange du länger gebraucht hast (bzw. geschätzte effektive Zeit, die für's nachlernen draufging)?

Hast du immer noch das Gefühl, dir fehlt etwas Wissen/Routine hier und dort?

Ich hab neben den Zusatzprüfungen auch gleich mit den Mastervorlesungen angefangen. Deshalb kann ich das nicht genau sagen, aber die bereits genannte Einschätzung von min. 1 Jahr ist denke ich schon realistisch. Allerdings ein sehr arbeitsintensives Jahr.

Mittlerweile würde ich sagen bin ich was Wissen/Routine anbelangt schon auf dem selben Stand wie die allermeisten meiner Kommilitonen.

Wie ist das zu verstehen - Würdest du sagen, dass es für einen TU-Bachelor dann ein fachspezifischer FH-Master "mal so nebenbei" geht?

Ich hätte nämlich vielleicht sogar das Umgekehrte vor: Nach dem TU-Bachelor einen FH-Master in einem Gebiet, wo ich mich relativ gut auskenne (Embedded Systems), "berufsbegleitend" zu einem TU-Master zu machen.

"mal so nebenbei" ist vielleicht ein bisschen arg heruntergespielt. Wenn du die Zeit opfern kannst denke ich solltest es aber schon schaffen. Ich denk schon, dass du dich beim lernen dann leichter tust als deine Kollegen von der FH. Etwas tun musst an der FH aber schon auch, ganz so locker sehen solltest es dann vielleicht doch nicht. Die Theorie ist zwar nicht so umfangreich wie an der Uni aber vor allem die Praxis-Fächer solltest nicht unterschätzen. Nicht was den Stoffinhalt anbelangt, aber vom Zeitaufwand her.

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Und ob du an der FH überhaupt einen Studiengang belegen darfst ist auch noch so eine Frage. Meines Wissens verbieten dir die FH's an einer anderen FH oder Uni noch ein weiteres Studium zu machen.

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Ich kenn das nur von einem Freund am Technikum, wo selbst bei Vorlesungen Unterschriftenlisten durchgegeben werden. Dafür gibt es dann 1 Semester wo die Vollzeit arbeiten müssen (ohne Unterricht)

Wie das aber genau alles abrennt kann ich nicht sagen

Ich glaube nicht bei einem berufsbegleitenden Master, vielleicht nur beim Bachelor. Bei der FH Technikum steht sogar dabei:

Facts & Figures
  • Präsenzphasen: dreimal pro Woche

    (Mo, Di, Mi von 17.50 bis 21.00 Uhr)

  • Start: Wintersemester (September)
  • Blended Learning: Vernetzung von Fernstudienelementen mit Präsenzphasen
  • Eine Berufstätigkeit ist nicht erforderlich
  • Master Thesis im vierten Semester

Der Master-Studiengang Embedded Systems lässt sich dank der Unterrichtseinheiten in den Abendstunden mit einer Berufstätigkeit kombinieren.

Und die 3 Stunden verbringe ich pro Tag wohl auch unproduktiv am PC - eine Anwesenheitsstatistik im Forum würde den Beweis erbringen - , da kann ich mir zum Ausklang des Abends etwas über Embedded Systems und Mikrocontroller anhören ;)

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Naja hmm also ich arbeite neben dem Studium und muss sagen, dass so nach nem kompletten Arbeitstag nimma wirklich was weitergeht. Also ich stell mir das ziemlich zach vor.

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Ich glaube nicht bei einem berufsbegleitenden Master, vielleicht nur beim Bachelor. Bei der FH Technikum steht sogar dabei:

Facts & Figures
  • Präsenzphasen: dreimal pro Woche

    (Mo, Di, Mi von 17.50 bis 21.00 Uhr)

  • Start: Wintersemester (September)
  • Blended Learning: Vernetzung von Fernstudienelementen mit Präsenzphasen
  • Eine Berufstätigkeit ist nicht erforderlich
  • Master Thesis im vierten Semester

Der Master-Studiengang Embedded Systems lässt sich dank der Unterrichtseinheiten in den Abendstunden mit einer Berufstätigkeit kombinieren.

Und die 3 Stunden verbringe ich pro Tag wohl auch unproduktiv am PC - eine Anwesenheitsstatistik im Forum würde den Beweis erbringen - , da kann ich mir zum Ausklang des Abends etwas über Embedded Systems und Mikrocontroller anhören ;)

alles klar, das war bei einem Vollzeit Masterfach (Robotik). wusste nicht, dass es da verschiedene Strukturen gibt

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