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Semesteransicht Tiss ECTS Zahlen

17 posts in this topic

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Guten Tag!

Mir ist etwas im tiss aufgefallen, was bei mir für verwirrung sorgt ...

Bei z.b. maschinenbau, technischer mathematik, wenn man auf die semesteransicht im tiss geht, sind die lva's der ersten, sagen wir mal 2-3 Semester, so eingeteilt dass man auf 30 ECTS kommt. Die meinen ja 6 Semester, also 6*30=180.

Bei den höheren semestern nicht, da macht ma ja dann die freifächer und fachvertiefungen etc.

Aber bei ET sind im ersten Semester lt. Semesterplan 26, und im zweiten 27,5 ... Das heißt ja, dass ich , wenn ich dem Plan folgen würde, schon selbst wenn ich alles nach plan machen würde, länger als die Mindestzeit brauchen müsste. Es sei denn man macht schon im ersten Semester was aus dem Wahlfachkatalog, was aber evtl untypisch ist, immer hin habe ich noch nie hinweise an studienanfänger gesehen, dass diese gleich im ersten semester sich um wahlfächer kümmern brauchen.

Ich bin verwirrt ^^

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Du kannst ja in höheren Semestern mehr als 30 ects machen ;)

Nein, Spaß bei Seite das Schafft eh so gut wie niemand in 6 Semestern...

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Bei mir war es so:

Im ersten Semester hatte ich keine Freifächer gemacht, da ist es wichtig, dass man die Übungen schafft und die VO Prüfungen "zeitnah" macht. z.B. Physik um Weihnachten herum, ET1 in den Semesterferien,..

Aber im zweiten Semester kann man schon ein oder zwei Freifächer machen.

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Ich danke euch!

Diese ECTS angaben scheinen dann etwas trügerisch zu sein ^^

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Hallo,

ein ECTS in Oesterreich sollte 25 Arbeitsstunden eines durchschnittlichen Studierenden entsprechen - die Frage ist halt wer jetzt durchschnittlich ist. Gelegentlich ist es auch schwierig Sachen zuzuordnen. Etwa wenn man Mathematik lernt/uebt ob das nun mitlernen bei der VO oder fuer die UE ist kann man schwer sagen.

Abgesehen von den grundsaetzlichen Problemen von ECTS Punkten, ist es in der Tat so, dass das erste Semester in ET bewusst schlank gehalten ist um den Einstieg an der Uni zu vereinfachen. Aufwendigerere LVAs wie Prog1 sind deswegen etwa ins zweite Semester geschoben. Die meisten Studierenden fuehlen sich dennoch gut ausgelastet vorallem wenn sie so wie snow empfliehlt zu Weihnachten mit den Pruefungen beginnen.

Bei Vollzeitstudium ist der Plan aber durchaus machbar - empfehlen wuerde ich den Plan anzustreben, so wie snow angedeutet hat bald mit Pruefungen beginnen und nicht ueberrascht zu sein falls ein bis zwei extra Semester trotzdem dazu kommen.

LG

Andreas

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Heißt das nun, wenn man die curricula von ET z.B. mit TPH oder Maschinenbau vergleicht, dass das erste Semester bei ET "leichter" als die vorhin genannten Studien ist, weil bei ET eben weniger ECTS empfohlen sind?

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Heißt das nun, wenn man die curricula von ET z.B. mit TPH oder Maschinenbau vergleicht, dass das erste Semester bei ET "leichter" als die vorhin genannten Studien ist, weil bei ET eben weniger ECTS empfohlen sind?

Denke diesen Satz nochmal von hinten nach vorne durch... ;-)

Spass beiseite, die ECTS Zuordnung an sich ist meiner Meinung nach ein der größten Treppenwitze der tertiären Bildung.

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Ich kann die Meinung meiner Vorredner nur begrüßen.

Wenn ich im ET-Studium bereits früh eines gelernt habe: Nimm ECTS nicht ernst. Natürlich schon, die 180er Marke, aber mehr definitiv nicht. Die Zuordnung ist wirklich ein Witz. Wenn ich persönlich oft höre, also von Mitkollegen, die etwas ganz anderes studieren, und wieviel ECTS sie für praktisch 0 Arbeit bekommen... An dieser Stelle sei angehängt, dass es auch bei uns "billige" Freifächer gibt, aber nichtsdestotrotz niemals vergleichbar, mit eben den ECTS Punkten von anderweitig Studierenden.

Auch wird kaum jemand im ersten Semester ein Wahlfach belegen, mal außen vor, dass einem höchstwahrscheinlich die Grundlagen fehlen. Aber ab dann kann man sich ohne Weiteres den Katalog schon mal durchschauen und am Besten informieren, welche Grundvoraussetzungen man mitbringen sollte.

Aber 6 Semester ist zwar alles anderes als einfach, aber nicht unschaffbar.

Im Schnitt wirst du 7 weitere Wahlfächer machen müssen, wobei mind. 2 davon Soft Skills sein müssen. Das ist gut machbar, bereits bis ins 5. Semester. Im 6. hat man laut Plan die beiden Fachvertiefungen. Der einzige Aspekt der mich stört ist, dass enorm viel zu tun ist und man leider gezwungen wird eben genau "billige" Freifächer zu wählen, deren Aufwand relativ gering ist, um so schnell an ECTS zu kommen. Zumindest für die, die sich die 6 Semester als Ziel setzen.

Aber ich schließe mich snow an und würde auch behaupten: Nimm es dir als Ziel und wenn es ein oder zwei mehr werden, dann kann man ja nebenbei arbeiten oder vielleicht besser noch: Genau die anstrengenden Wahlfächer machen, die man auch gerne absolvieren möchte.

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Danke für die hilfreichen Antworten!

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Noch eine Anmerkung zu ECTS-Wertigkeiten: Ein Bekannter von mir macht das Freifach Zeitgeschichte an der Uni Graz, Wertigkeit 5 ECTS. Beurteilungsmodus: Es sind 10 geschichtliche Dokumentationen und 3 Spielfilme (!) nach Wahl (!!) anzusehen, die dann dem Professor mitgeteilt werden sollen, und es werden dann die Inhalte der frei gewählten Videos geprüft.

xD

LG

PS: ich bin nicht jemand, der "jammern" möchte, ich habe mir nur gedacht, es passt gut dazu ;-)

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weiß zwar nicht ob das stimmt, kann ich mir aber durchaus vorstellen. Und schon alleine eine so hohe Wertigkeit

... Wie wieviel ist ET1 oder ET2 nochmal wert?? 4,5ECTS?? :tongue::pardon:

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ich hab vorher was anderes studiert und kann nur sagen, die 4,5 ects müssts eigentlich pro übungsklausur geben...^^

aber dafür lernen wir auch ordentlich was (auch wenn man vieles davon schneller wieder vergisst als es einen lieb ist).

letztendlich sind wir ja "selber schuld" wenn wir uns das antun, aber was soll man machen wenns eben das ist was man will ;)

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Im Prinzip ist es ja auch egal, wie viel ECTS genau was hat - denn ein Pflichtfach ist eben zu absolvieren. ;-)

Wahrscheinlich bin ich naiv bzw. ein "Sweet summer child", aber meiner Meinung nach muss ein Studium anspruchsvoll sein, immerhin "soll" man als Absolvent auch Dementsprechendes "können".

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Würde auch noch ein bisschen warten, in den ersten beiden Semestern hat man mit den Grundlagen denke ich genug zu tun.

void start_trolling()

{

Also ich hab bei fast jedem ECTS-Punkt wohl mindestens doppelt so viel Zeit gebraucht. Bin sicher nicht der hellste, aber auch kein Vollidiot. Ich finde auch, dass das Studium so schwierig sein soll - nur so kann man ein halbwegs ordentliches Niveau bei den Absolventen halten.

Was mir aber so unglaublich am Sack geht sind die ganzen Regelungen, die man heute als Student zu befolgen hat. Ich persönlich habe einen Studienwechsel hinter mir, deshalb werd ich jetzt ab nächstem Jahr noch mehr nebenbei arbeiten müssen, um die Miete und das Essen bezahlen zu können (meine Eltern können auch nicht alles bezahlen und die Familienbeihilfe ist ab nächstem Jahr weg).

Was folgt daraus:

- Ich habe Stress beim studieren und kann mich oft nicht so gut mit einem Fachgebiet beschäftigen, wie ich das gerne hätte, weil ja schon die nächsten Prüfungen rufen.

- Werde mindestens ein Jahr länger studieren weil ich nebenbei arbeiten muss.

- Muss nochmal extra verdienen, weil viele Vergünstigungen an die Familienbeihilfe gekoppelt sind.

- Die Uni bringt mehr oder weniger asoziale Absolventen hervor - Jeder ET-Studierende wird das kennen: Man muss einem guten Freund ne Party wegen Prüfungen absagen, was sich nicht gerade positiv aufs Sozialleben auswirkt.

Viele Studierende müssen jobben um sich über Wasser zu halten. Abgesehen davon, dass teilweise Jobs gemacht werden die keine ingenieursmäßige Herangehensweise benötigen (z.B. Kellnern) und der ohnehin an Arbeit verarmenden schlecht ausgebildeten Gesellschaftsschicht Arbeit wegnimmt, bringt man weniger Steuern und kann das Humankapital, dass einem Techniker innewohnt, weniger ausschöpfen.

Ich zweifle stark an der Sinnhaftigkeit des Bolognaprozesses. Mir wäre der ein oder andere Bummelstudent lieber als die derzeitige Studiensituation für ALLE Studierenden anspruchsvoller Studien wie denen der Ingenieurswissenschaften.

} //Ende der Trollfunktion. Diese Funktion wurde geschrieben um das lernen für eine Prüfung zu verschieben.

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Eines muss man schon sagen: Obwohl ET kein Massenstudium ist sind die Studienbedingungen eigentlich überhaupt nicht besser wie z.B. in einem überlaufenen Studium wie Rechtswissenschaften. Und das obwohl ein jeder sagt wie dringend man Techniker benötigt. Alleine die ganzen sinnlosen Änderungen an LVAs in den letzten drei Jahren.
Ich finde es z.B. beneidenswert, dass mancherorts jede LVA jedes Semester angeboten wird.
Die Fakultät möchte zwar einerseits mehr Studenten, aber die Kapazitäten sind oft ohne Spielraum (für Ersatztermine). Durch Mundpropaganda werden da wohl nur wenige angezogen... Dafür braucht man extra Kampagnen.
Der Schwierigkeitsgrad ist schon OK, aber man braucht nicht noch irgendwelche Steine in den Weg gelegt. Egal ob von der Uni oder sonstigen öffentlichen Körperschaften.



Familienbeihilfe ist wirklich ein bisschen problematisch. Vor allem wenn man sich da die Ausnahmeregelung anschaut. Mit HTL und Wehrpflicht hat man schon einmal einen Nachteil.

Mir wäre der ein oder andere Bummelstudent lieber als die derzeitige Studiensituation für ALLE Studierenden anspruchsvoller Studien wie denen der Ingenieurswissenschaften.

Was die Leute an Bummelstudenten stört weiß ich sowieso nicht. Wie viel kostet wohl der Betrieb der Studentendatenbank vom TISS für einen Studenten pro Semester?

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Eines muss man schon sagen: Obwohl ET kein Massenstudium ist sind die Studienbedingungen eigentlich überhaupt nicht besser wie z.B. in einem überlaufenen Studium wie Rechtswissenschaften. Und das obwohl ein jeder sagt wie dringend man Techniker benötigt. Alleine die ganzen sinnlosen Änderungen an LVAs in den letzten drei Jahren.

Ich finde es z.B. beneidenswert, dass mancherorts jede LVA jedes Semester angeboten wird.

...

Ich finde schon das die Studienbedingungen bei uns besser sind. In den Übungen hat man meist ziemlich gute Betreuungsverhältnisse und wenn man sich die Masterstudien ansieht, hat man oft Vorlesungen die nur für ein paar Studenten gehalten werden. Das wirkliche Problem ist, und das hat nichts mit Elektrotechnik zu tun, dass es für Lehre praktisch kein Geld gibt - nirgends. Wenn 100 Leute mehr anfangen gibt es deswegen auch nicht mehr Geld als sonst. Viele Assistenten (das sind in der Regel die die alles machen müssen was viel Arbeit ist) werden eigentlich über Drittmittel finanziert und demnach für Forschung bezahlt und nicht für Lehre.

Sorry aber wenn man jede LVA jedes Semester anbietet ist das hauptsächlich eine unglaubliche Ressourcenverschwendung. Das kostet dann fast doppelt soviel wie wenn man sie nur einmal halten würde. Das Geld sollte man lieber gleich in eine bessere LVA stecken damit wäre allen geholfen. Sind wir doch mal ehrlich: abgesehen von Telekom, wo es wirklich ein Problem ist, wenn man im 6. Semester die Übung nicht schafft, kann man jede Übung noch im nächsten Jahr abschließen und trotzdem rechtzeitig fertig werden.

Beim Rest stimme ich dir zu ;)

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Ich finds trotzdem super :D

Vielleicht kommen die Vorteile im Master - mal schauen

Gerade Übungen sind bei uns oft Ressourcenverschwendung. Leider...

(Klarerweise durch Zeit- und Geldmangel)

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