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Oszilloskop gesucht

9 posts in this topic

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Hi Leute!

Weiß jemand wo man digitale, günstige, neue oder gebrauchte picoscope Oszilloskope bekommt? Tektronix wäre auch in Ordnung.

Ich brächt was mit mindestens 100MHz Bandbreite.

Mfg

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Gebrauchte Messgeräte z.b bei Ebay oder bei "Helmut Singer"

Tektronix ist auch gebraucht nicht günstig, ausser du hast Glück und erwischt eines bei Ebay von jemanden, der sich nicht auskennt bzw. einem Liquidator, der alles so schnell wie nur möglich verticken will.

Nimm dir das Rigol DS1502E + Hack auf 100 MHz. Oder wenn du mehr Budget hast die besseren Rigol DS2000er-Serien Modelle, wo es auch noch bessere Hacks gibt (Keygens um Features wie Protocol-Analyzer freizuschalten). Ausserdem ist die Darstellung um Wesentliches besser als bei den DS1000er-Serie-Modellen, da hier auch Intensity-Darstellung (Graustufen) möglich sind.

Denn um ca. 200-300 EUR bekommst du höchstens ein ramponiertes S/W Tektronix TDS220 von der israelischen Luftwaffe, das aussieht wie wenn es grade vom Kampfeinsatz zurückgekommen ist ;) Diese S/W-LCD DSOs kennst du vielleicht aus dem Messtechnik-Labor...

Das TDS220 hat einen rauschenden CCD-Speicher und 60 MHz, und mit viel Glück ist sogar noch das serielle Interface-Modul dabei - das sowie die obsolete Software bedingen einen alten XP-PC... Beim Rigol ist ein USB-Host Port dabei, so dass du garkeine PC-Software brauchst um z.b. Screenshots zu machen.

Rigol deckt das Low-End Segment bestens ab. Ausserdem sind/waren manche Low-End Agilent-DSOs auch von Rigol.

Fazit: Ein neues Low-End-Rigol ist meistens besser als ein altes Tektronix, auch von den technischen Daten her.

http://www.mikrocontroller.net/topic/313185#3384008

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Vielen Dank für deine Ratschläge!

Eigentlich hat mich mein Cousin aus Belgrad geben für ihn hier ein picoscope der 5000er Serie (http://www.picotech.com/picoscope5000.html) zu suchen oder einen Tektronix der was ähnliches kann.

In Belgrad bekommt er nämlich nur überteuerte Sachen, wo die Händler hundert bis zweihundert Prozent draufschlagen, weil das dort ein Nieschenmarkt ist. Dort sind Neugeräte erst ab 2k zu haben und gebrauchte sind auch über 1k.

Kennst du etwas vergleichbares zu der picoscope 5000er Serie, was halbwegs erschwinglich ist.

Beste Grüße

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Bei den picoScopes kenne ich mich leider nicht aus. Wieso eigentlich muss es ein picoScope bzw. USB-Scope sein ?

Das Problem, was du bei diesen PC-Lösungen hast ist Obsoleszenz. Sobald USB obsolet wird (und das kann durchaus sein, man denke nur an VGA->DVI->DisplayPort oder die Abschaffung von optischen Laufwerken, oder BIOS->EFI) oder, was wahrscheinlicher ist, eine zukünftige Windows-Version das picoScope nicht mehr unterstützt ist die Hardware quasi nutzlos.

Das kann dir bei einem Standalone-Messgerät nicht passieren. Es sind heute noch Spektrum-Analysatoren aus den 80ern im Einsatz.

Ich selbst habe ein DS1502E (mit 100MHz-Hack) und es war eine grosse Hilfe beim Debuggen.

Ist dein Cousin am ETF?

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Danke für die Empfhelung. Werde ich weiterleiten.

Bei den picoScopes kenne ich mich leider nicht aus. Wieso eigentlich muss es ein picoScope bzw. USB-Scope sein ?

Das Problem, was du bei diesen PC-Lösungen hast ist Obsoleszenz. Sobald USB obsolet wird (und das kann durchaus sein, man denke nur an VGA->DVI->DisplayPort oder die Abschaffung von optischen Laufwerken, oder BIOS->EFI) oder, was wahrscheinlicher ist, eine zukünftige Windows-Version das picoScope nicht mehr unterstützt ist die Hardware quasi nutzlos.

Das kann dir bei einem Standalone-Messgerät nicht passieren. Es sind heute noch Spektrum-Analysatoren aus den 80ern im Einsatz.

Ich selbst habe ein DS1502E (mit 100MHz-Hack) und es war eine grosse Hilfe beim Debuggen.

Ist dein Cousin am ETF?

Mein Cousin hat am ETF promoviert. Die picoscope 5000 Serie hat genau den Leistungsumfang den er für seine Projekte braucht und ist anscheinend in seinem Umfeld gut bewertet worden, so wie die Geräte von Tektronix.

Ich habe ihm von euren Erfahrungen mit Rigol erzählt und er meinte, dass er sich die Geräte anschauen wird. In Belgrad ist die Firma aber am Markt nicht so präsent. Er kennt zwar die Firma aber niemanden der ein Rigol besitzt. Wegen schlechten Erfahrungen mit chinesischen Geräten, sind ihm wohl Firmen die günstige Oszilloskope herstellen immer suspekt.

Werde auch deinen guten Einwand, wegen der Obsolesznz weiterleiten.

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Wow, am ETF promoviert! Kannst du ihn eventuell mal fragen, falls er dort als Forscher arbeitet, ob man mit einem fertigen TU-Wien-Bachelor dort relativ problemlos den Master weiterstudieren kann, also nichts nachmachen muss?

Das DS1502E habe ich z.b. auch an der FH Technikum und an der HTL Rennweg gesehen. Bei anderen chinesischen Geräten (Owon, Siglent, ...) rate ich zur Vorsicht.

Rigol hat es auch geschafft, als erster Low-Cost Hersteller selbst einen Spektrum-Analysator zu bauen - wozu ja einiges an Know-How erforderlich ist, der laut EEVBlog garnicht so schlecht ist - zumindest für dieses Geld unschlagbar, ausserdem hat Rigol auch hochpreisige Geräte im Sortiment. Soll heissen: Bei Rigol arbeiten wohl wirklich Ingenieure die sich mit Messtechnik auskennen und nicht nur "CTRL+V-Entwickler", die kopierte/geklaute Sourcen / Layouts / FPGA-Bitstreams irgendwie zum Laufen bringen können und ein Produkt drumherum basteln können.

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Werde ihn mal fragen ob er sich mit den Studien dort auskennt. Er ist jedoch nicht als Forscher angestellt sondern dient dem Staat anderweitig (kürze das mal so ab, weil das ein öffentliches Forum ist).

Kann dir jedoch schon im Vorhinein davon berichten, dass sogar mein Cousin Probleme beim Studienplanwechsel hatte und ziemlich viel an Fächern nachmachen musste. Also wegen dem Krieg hat er sein Dipl.Ing. in Belgrad fertig gemacht, obwohl er woanders angefangen hatte. Als er dann einige Jahre später doch den Dr. wollte, hatte man den eigenen Dipl.Ing. nicht mehr einfach so anerkennen wollen. Er wollte sogar mal in Wien studieren, weil das Studieren hier viel günstiger ist. Hat er dann aber wegen anderen Sachen nicht gemacht.

Nochmals thx, wegen deinen Empfehlungen. Werde mich bei dir per PN melden wenn ich mehr in Erfahrung gebracht habe.

Beste Grüße

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schon mal am flohmarkt versucht?

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@el_minjo: Ah, verstehe. Research Agencies ;)

@T-Knick / andere Oszi-Sucher:

Auf Flohmärkten habe ich bisher kaum Oszi's gesehen, und mich hätte ein Kollege aus der Handyshop-Branche, der sehr oft auf

Flohmärkten steht sofort darauf aufmerksam gemacht, wenn er hochwertig aussehende Messgeräte sieht ...

Eher Erfolg hat man glaube ich beim Amateurfunk-Flohmarkt (siehe www.oevsv.at Terminkalender)

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