Z0840006PSC

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Z0840006PSC's Aktivitäten

  1. Z0840006PSC hat Thema hinzugefügt: Elektrotechnik Studium allgemein   

    Neuer EMCE-Prof: Prof. Michael Feigenov
    http://www.qucosa.de/fileadmin/data/qucosa/documents/5831/data/tu38.html
    С вашего позволения будьте милостив к нам кандидаты электродинамике.
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  2. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Mindestsicherung für Studenten und Absolventen möglich! (+PDFs +Musterbriefe)   

    Update: 
    Nach ca. 4-5 Monaten beginnt das AMS mit "ItWorks" oder anderen Kursmassnahmen zu nerven.   Sollte ein Kurs deutlich "unter aller Kanone" sein (z.b. Bewerbungen schreiben lernen, obwohl man Matura hat), kann man ihn auch ablehnen mit der Begründung, dass er keine neuen Fähigkeiten vermittelt, was unzulässig ist.   Falls es dort einen PC gibt und man nicht zu sehr gestresst wird, kann man es ja hinnehmen.  Sonst gibt es immer noch den Rechtsweg, eine kurzzeitige Beschäftigung oder den Krankenstand ;)

    http://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/rechtshilfe/ams_massnahmen_nachschulung_umschulung.html
    In den ersten 100 Tagen muss man innerhalb der eigenen Qualifikationen vermittelt werden (Berufsschutz).   Man kann diese Frist aber notfalls immer wieder durch kurzzeitige Alibi-Beschäftigungen neu beginnen lassen ;)
    In meinem Fall handelt es sich um "Step2Job" bei besagter "ItWorks", welches bezirksspezifisch auch von anderen Anbietern für das AMS abgewickelt wird, eventuell also keine knallharte Vermittlung sondern "Betreuung arbeitsmarktferner Personen".   Offenbar habe ich diesen "Vorteil" nur, da ich keine Versicherungszeiten aufweisen kann. 

    Update2: 
    Ersten Step2Job  Termin gehabt, war nicht so wie befürchtet.  Lockeres Gespräch mit (attraktiver) Beraterin gehabt, die meinte ich sei wohl deutlich überqualifiziert für das Programm ;) ;)   Man meinte, vermutlich könnten die mir bei der Jobsuche nicht behilflich sein, ich werde vermutlich einfach dasselbe machen wie beim AMS: Bewerbungen schreiben und diese vorweisen.  Der Unterschied ist, dass ich nun wohl als Datenpunkt aus der Statistik falle. 
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  3. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Türkis-Blau: Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen kommen fix   

    Bitte stimmt der parlamentarischen Bürgerinitiative zu, falls ihr es nicht schon getan habt:
    https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/BI/BI_00031/#tab-Uebersicht
     
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  4. Z0840006PSC hat Thema hinzugefügt: Studiengebühren / ÖH Beitrag / Stipendien / Studienbeihilfe / Familienbeihilfe   

    Türkis-Blau: Studiengebühren und Zugangsbeschränkungen kommen fix
    Es kommen nun sowohl Studiengebühren als auch Zugangsbeschränkungen.

    Die Mitgliedschaft in akademischen Verbindungen ist derzeit noch freiwillig ;)
     
    https://images.derstandard.at/2017/12/16/Regierungsprogramm.pdf 
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  5. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: TI-Reader App für Voyage   

    Schon auf den  französischen Seiten geschaut?
    https://tiplanet.org/forum/archives_voir.php?id=628

     
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  6. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Einige Fragen zur Theorie   

    Sorry, ich habe im Moment leider keine Zeit die zu prüfen.
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  7. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Einige Fragen zur Theorie   

    1)  Richtig.  Das gilt für jedes reale digitale Gatter, nicht nur für das D-FF.  Deswegen kann man digitale Gatter auch zur Signalverzögerung nutzen.
    Klarerweise kann eine Signal-Verzögerung eines realen Gatters nicht negativ sein
    2) Falsch.   Ein NOR-basiertes RS-Flipflop ist HIGH-Aktiv, weswegen  R=0 und S=0 den bisherig gespeicherten Zustand beibehält.
    3) Falsch.   Ein NAND-basiertes RS-Flipflop ist LOW-Aktiv, weswegen  R=1 und S=1 den bisherig gespeicherten Zustand beibehält.
    3) Richtig.   Durch die Rückkopplung des komplementären Ausgangs hat man ein Toggle-FF, was der Funktion von J=1,K=1 beim JK-FF entspricht.

    5) Falsch.   Dazu müsste zusätzlich K=1 gesetzt sein, siehe Wahrheitstabelle
    6) Falsch.   Dazu müsste zusätzlich auch J=0 bleiben, siehe Wahrheitstabelle
    7) Richtig.   Dann kann sich nichts ändern, es bleibt der alte Zustand.   Bei einem realen Flipflop ist der Einschaltzustand undefiniert,
    wodurch diese Schaltungsvariante in der Praxis keinen Sinn macht.
    8.) Falsch.   Siehe oben, Frage 3.   
    9) Falsch.   Siehe oben, Frage 3 oder Wahrheitstabelle.   Es hat dann nur die Funktion "togglen mit T/2" oder "speichern" (so bleiben wie es gerade ist).
     
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  8. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Frage zu XOR-Gatter   

    Wenn du einen Eingang eines XOR invertierst, bekommst du ein XNOR und umgekehrt
    wenn du einen Eingang eines XNOR invertierst, bekommst du ein XOR  (<=>).

    Bei beiden invertierten Eingängen eines XOR/XNOR ändert sich nichts, da sich das X in XOR/XNOR gerade auf die eXklusion bezieht.   Da sich die Inversion auf beide Eingänge bezieht, bleibt die Exklusion ("Verschiedenheit") erhalten.   Ein XOR-Gatter erkennt somit speziell Änderungen, wenn man einen Eingang als derzeitigen Zustand und einen als vorherigen Zustand beschaltet.   Ein XNOR ist nichts anderes als ein am Ausgang invertiertes XOR, somit gilt das auch dafür.
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  9. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: 1.labor 2017   

    D1 und A ist richtig, D0 ist falsch.   Nächstes Mal poste bitte deine Wahrheitstabelle, um keine unnötige Arbeit zu bereiten.
    Die richtige minimierte  Lösung für D0 braucht 3 Minterms (= AND-Gatter)
    Beachte den Zustand 3 (Q1=1,Q0=1) und "mehrere zu erkennende Eingangsfolgen (jew. 3 Taktintervalle lang) können unmittelbar hintereinander vorkommen ... dürfen sich aber nicht überlappen".
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  10. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Labor 1   

    Ist korrekt.   Solver agrees.
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  11. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Mündliche Prüfung Kugi   

    Komplett andere Erfahrung gehabt...   Von mir wurde verlangt, Diagramme (Sprungantwort) auswendig zu wissen und sie nicht herzuleiten.

    Empfand die Prüfungsathmosphäre ähnlich wie eine Selberherr-Prüfung.  
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  12. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Mindestsicherung für Studenten und Absolventen möglich! (+PDFs +Musterbriefe)   

    Hauptwohnsitz für die Wiener Mindestsicherung muss in Wien sein, sonst ist NÖ für dich zuständig.   Allerdings werden in NÖ im Gegensatz zu Wien soweit ich weiss alle volljährigen Personen in die Bedarfsgemeinschaft eingerechnet, wodurch man nicht wie in Wien zusammen mit Eltern/Freundin/etc... gemeldet sein kann.
    Wegen dem Grundstück:   Ganz "wegnehmen" kann man es dir nicht, solange du es selbst bewohnst.    Eine Sicherstellung ist erst ab 6 Monaten Bezugsdauer eintragbar, und auch dann könntest du es als "Darlehnen" sehen und es später zurückzahlen.
    Laut dem NÖ SHG § 15 Abs. 2 erst ab 6 unmittelbar aufeinanderfolgenden Monaten:
    https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrNO&Gesetzesnummer=20000944
    In Wien laut WMG § 12 Abs. 3 Z 6 jedoch beliebige 3x2 Monate innerhalb 2 Jahren:
    https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrW&Gesetzesnummer=20000246

    Bedeutet:   NÖ ist in dieser Hinsicht besser, allerdings weiss ich nicht, wie einfach es ist, in NÖ den Antrag durchzubringen wg. Studium...
    Hab jetzt auf die Schnelle keine vergleichbaren Regeln wie in Wien gefunden und ich kenne mich mit dem NÖ SHG nicht gut aus.
    Hier steht was zu Autos in NÖ  -   in Wien ist mir nur bekannt, dass es nicht geht bzw. sehr schwer wird...   Du müsstest argumentieren, dass du das Auto für den geringfügigen Job brauchst und noch was dabei rausspringt, sich der Job also trotz Auto auszahlt.     Es wäre besser, wenn du kein Auto auf dich gemeldet hast.

    12 Semester / 26J = Eltern nicht mehr unterhaltspflichtig, da Studium nicht "zielstrebig" verfolgt.  Die Altersgrenze ist zwar nicht fix, aber in der Praxis wird darauf nicht geachtet.    Die lange Studiendauer ist beinahe "ideal", weil deine Studienleistung gering ist... 

    Da dir noch eine Prüfung fehlt: Du kannst trotzdem Übungen im Master machen, das prüft wohl keiner mehr nach nachdem dein Antrag durchgegangen ist.   Danach wollen die nur noch, dass am AMS alles "Paletti" ist.    Wenn's dann wegen lästigen AMS-Kursen nicht mehr geht, einfach abmelden und über die paar K EUR freuen ;)

    Mein Tipp ist:  In Wien Hauptwohnsitz melden und mal <6 Monate beziehen, falls du das Auto problemlos ummelden kannst (keine gute Versicherungsstufe, die du dann verlierst).   Du kannst es aber auch mit dem Auto + Geringfügig in Wien probieren, bekommst dann halt nur noch 844,76 EUR minus deinen Lohn.

    Die Systeme von Wien/NÖ hängen nicht zusammen, wenn du also in NÖ bestimmte Angaben machst, sieht man die in Wien nicht.   Das einzige was jemand daran hindert, in allen 9 Bundesländern Mindestsicherung zu kassieren ist der ZMR-Hauptwohnsitz ;)    Hätte man mich in Wien auch vor Gericht abgelehnt, hätte ich's im Burgenland nochmal probiert.

    Ich glaube einfach, dass man in Wien (abseits der Standard-Tricks der Behörde) einfacher den Antrag durchbringt, da die BMS ein Massenphänomen ist.  Nicht ohne Grund zieht es alle Flüchtlinge nach Wien... ;))  Ausserdem wahrst du deinen guten Ruf im Ort  und bei der BH ;) 

    Hättest du KEIN Auto, hätte ich dir geraten: Gleich nach Wien ummelden, Antrag reinhauen, 2 Monate warten und freuen!   Deine Situation ist sehr verzwickt, wegen Auto UND Grundstück.  Ohne Auto hättest du zumindest mal 6 Monate (5K EUR) fix in Wien und danach weiterschauen wegen NÖ...
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  13. Z0840006PSC hat Thema hinzugefügt: Off- Topic   

    Mindestsicherung für Studenten und Absolventen möglich! (+PDFs +Musterbriefe)
    Edit: Die untenstehenden Infos betreffen die Wiener Mindestsicherung mit Stand 11/2017.


    Nachdem ich zuletzt vor einigen Jahren erfolglos die BMS (Bedarfsorientierte Mindestsicherung) beantragte und vor dem Verwaltungsgericht scheiterte und eine Uni-Wien-Doktoratsstudentin dann mit derselben Argumentation Recht bekam (Entscheidung: VGW-141/023/7775/2015 vom 21.8.2015), möchte ich euch nicht den "Status Quo" vorenthalten:  Mein Antrag wurde diesmal trotz laufendem Studium bewilligt, auch wenn die Behörde versuchte, mich wegen was anderem abzulehnen!  
    Anspruchsberechtigt sind insbesondere Studenten die sehr lange studieren, sowie natürlich auch Absolventen, die noch auf Arbeitssuche sind und keine oder zu niedrige Einkünfte/Ansprüche (etwa Stipendium, Familienbeihilfe) haben.
    Da die Mindestsicherung ab Antragsdatum gewährt wird, zahlt es sich somit unbedingt aus, direkt nach dem Abschluss sich arbeitssuchenbd beim AMS zu melden und einen BMS-Antrag zu stellen.   Selbst wenn du in 3 Monaten nach Abschluss also einen Job mit 2300 EUR Netto-Lohn finden solltest, erhältst du bis dahin rückwirkend die BMS ausbezahlt, also ein "Bonus" zu deinem ersten Gehalt oder einfach die bezahlten Studiengebühren auf Umwegen zurück ;) 
    Denn rechtlich relevant ist deine Bedürftigkeit zum Antragszeitpunkt bzw. für die Zeitspanne bis zur Arbeitsaufnahme.   
    Auch wer geringfügig beschäftigt ist, hat das Recht, auf den Mindeststandard "aufzustocken", muss sich jedoch weiterhin um eine Vollzeit-Stelle bemühen, also am AMS gemeldet sein und Bewerbungen schreiben.
    Die Mindestsicherung hat noch weitere Vorteile:
    - Rezeptgebühren/GIS-Befreiung
    - Mobilpass-Monatskarte (17,50 EUR)
    - Krankenversicherung
    - Evtl. billige und schneller verfügbare Kat-B Gemeindewohnung
    (Soziale Wohnungsvergabe bzw. Wohnungskomission)

    Insbesondere musst du nichts später zurückzahlen, was du durch Erwerbsarbeit verdienst, nur bei Erbe/Gewinn/etc...

    Die Bedingungen:
    - Lange Studiendauer und/oder keine Anwesenheitspflichten (Ende vom BSc ist besser als Anfang)
    - Keine Unterhaltsverpflichtung  seitens deiner Eltern oder deines Partners
    - Arbeitswilligkeit bei Arbeitsfähigkeit (AMS-Meldung + Auflagen erfüllen)
    - (EU-)Staatsbürgerschaft bzw. Daueraufenthaltsrecht in Österreich, KEIN Studentenvisum
    - Sich trotz Schikane-Versuchen nicht unterkriegen lassen
    - Meldeadresse spielt KEINE Rolle (selbst wenn du bei den Eltern gemeldet bist)
    - kein Auto auf dich angemeldet (Führerschein ist kein Problem)
    - kein Immobilien-Eigentum (ausser bei <6 monatiger Bezugsdauer)
    - kein Vermögen (> ca. 4.200 EUR Freigrenze, drunter ist OK)

    Keine Vorraussetzung, wie fälschlicherweise angenommen, ist, dass du bisher überhaupt oder Vollzeit gearbeitet hast!  Denn dann hättest du ja, wenn lange genug,  Anspruch auf ALG vom AMS.    Daraus kann seitens der MA40 keine "Arbeitsunwilligkeit" attestiert werden.  Eine soziale Notlage kann sich auch spontan ergeben, etwa wenn du bisher von deinen Eltern versorgt wurdest, die das jetzt nicht mehr tun.  Was zählt ist, dass du ab deiner Bedürftigkeit arbeitswillig bist.   Hilfreich ist es trotzdem, wenn du bisher neben dem Studium bereits geringfügig beschäftigt warst und nicht einen komplett blanken SV-Auszug hast, um so einen Anschein garnicht erst zu erwecken.

    Thema Unterhalt:
    Hättet du Anspruch auf Unterhalt, müsste eine Situation bestehen, dass deine Eltern nicht in der Lage sind Unterhalt zu leisten (z.b. selbst Sozialfälle) -   zuvor müsstest du jedoch probieren, den Unterhaltsanspruch durchzusetzen.

    Der Unterhaltsanspruch gegenüber Kindern endet dann, wenn man selbsterhaltungsfähig ist. Wird ein Studium nicht zielstrebig verfolgt (zu lange studieren), steht einem auch kein Unterhalt mehr zu.   

    Die oftmals angenommene Grenze von 26 Jahren ist keine harte Grenze, jedoch ist das ungefähr das Alter, in dem die Unterhaltspflicht als weggefallen betrachtet werden kann, da man dann bei Studienbeginn mit 20 bereits 6 Jahre studiert hätte ;)
    Details hierzu: http://www.i-bw.at/downloads/unterhalt_web_08.pdf

    Eine Ehe, ausser wenn dein Partner mittellos ist ist auch nicht vorteilhaft.  Auch geschiedene Ehen können wegen Unterhaltsansprüchen Probleme bereiten.

    Thema Studiendauer/Anwesenheitspflichten:
    Früher ging die MA40 (rechtswidrigerweise) generell davon aus, dass jegliches Studieren einer Erwerbstätigkeit entgegensteht und man somit dem Arbeitsmarkt theoretisch nicht zur Verfügung steht, obwohl im WMG § 3 Abs. 3 steht, dass nur wenn GENAU DAS der Grund ist, warum du nicht arbeiten kannst, dir die BMS nicht zusteht.   Das hat das Verwaltungsgericht in der Entscheidung  VGW-141/023/7775/2015 gekippt und klargestellt!   
    Was heisst das genau: 
    - je mehr Anwesenheitspflichten (Übungen, Labors) du hast, desto eher hindert es dich an einer Vollzeit-Erwerbstätigkeit
    - je schneller du studierst (ECTS/Semester), desto eher hindert es dich an einer Vollzeit-Erwerbstätigkeit
    (ausser du hast  bereits neben dem Studium erfolgreich Vollzeit gearbeitet, dann könntest du dich auch darauf berufen!)

    Somit kann man die BMS auch als "Stipendium für Faule" bezeichnen, da eine lange Studiendauer vorteilhaft ist ;)
    Die Satzung der TU Wien gebietet grundsätzlich, auch erwerbstätigen Teilzeitstudenten das Studieren zu ermöglichen indem abweichende Regelungen getroffen werden insofern das organisatorisch machbar ist, somit kann man sich auch darauf berufen:   Für TU-Studenten habe ich anhand der Satzung und für ET-Studenten anhand des Studienplans diesen Beweis ausgeführt.

    Der Nachweis ist also anhand deines Sammelzeugnisses, deiner Studienbestätigung und des Studienplans bzw. der Satzung erbracht.
    Thema Arbeitswilligkeit / AMS:
    Die Arbeitswilligkeit zeigst du durch die AMS-Meldung mit Stellensuche auf "Vollzeit" (ob Teilzeit auch zulässig ist, ist mir nicht bekannt).  Natürlich musst du die AMS-Termine genau einhalten, speziell bis dein Antrag genehmig ist, damit du der Behörde keinen Ablehnungsgrund lieferst.    Nach Genehmigung deines Antrags besteht nur noch die Möglichkeit der Kürzung um 50% bzw. 25% für die Dauer der Unwilligkeit bzw. 100% bei beharrlicher Unwilligkeit.

    Je nach deiner Qualifikation ist das AMS auch verpflichtet, dir passende ("zumutbare") Stellen zu vermitteln - zumindest solange du noch nicht langzeitarbeitslos (> 1 Jahr) bist.     Mit einer HTL-Matura musst du somit keine Lagerarbeit oder ähnliches machen.    Mit einem Studienabschluss (BSc) ist es natürlich noch besser, da sich dann die Auswahl an zumutbaren Tätigkeiten weiter verkleinert. 

    In meinem Fall habe ich die Auflage selbst nach Arbeit zu suchen und die erfolgten Bewerbungen/Vorstellungen im e-AMS Konto zu dokumentieren.
    Thema Staatsbürgerschaft/Aufenthaltstitel:
    Dein Aufenthaltsstatus muss mindestens "Daueraufenthalt" sein,  da du als Inhaber eines Studentenvisums theoretisch das Land verlassen müsstest, wenn du nicht ausreichende Eigenmittel hast und aufgrund fehlender/begrenzter Arbeitserlaubnis auch nicht arbeitsfähig bist.
    Thema Schikane:
    Die MA40 setzt erfahrungsgemäß oft halblegale Mittel ein, um Personen vom BMS-Antrag abzubringen, bei denen das zum Erfolg führt.

    Dazu zählen:
    - Unnötig lange Verfahrensdauer (Standard sind 8 Wochen, ist leider hinzunehmen, bis zu 3 Monate darf es dauern)
    - Anforderung immer neuer Nachweise/Dokumente oder unnötiger Nachweise (sollte nach Möglichkeit immer erfüllt werden,
    bei zu vielen Nachweisen nachweislich um Fristverlängerung ansuchen,  bei übertriebenem Missbrauch sollte auf die
    Rechtslage bzgl. Amtshilfe hingewiesen werden)
    - Spiel mit Fristen (verspätet abgeschickte Briefe, Frist jedoch nach Ausfertigungsdatum berechnet)

    Die Tipps:
    - Proaktiv Dokumente einreichen (wenn du z.b. geschieden bist, die Scheidungsurkunde)
    -  IMMER alle RSb Kuverts aufheben, somit hast du einen Beweis über den Fristbeginn!
    Die Frist gilt erst ab Folgetag der RSb-Hinterlegung, nicht bis zu dem Tag der angeführt ist.
    - Alle Eingaben an die Behörde eingeschrieben oder als Fax mit Übertragungsbestätigung.
     (noch besser:  komplette Eingaben zusätzlich vorher kopieren)
    Thema Meldeadresse:
    Dass man nicht bei seinen Eltern oder sonstigen Gutverdienern gemeldet sein darf ist ein weitverbreiteter Irrtum!
    Die MA40 kann die Anzahl die in deiner Wohnung gemeldeten Personen via ZMR anfragen und von dir erfragen, um wen es sich dabei handelt.
    Ob du bei deinen Eltern gemeldet  bist  und wohnst spielt keine Rolle - volljährige Kinder bilden jeweils eine eigene Bedarfsgemeinschaft.
    Das Einkommen deiner Eltern wird somit nicht angerechnet, da sie ja nicht mehr für dich unterhaltspflichtig sind!

    Bist du allerdings verheiratet, wird das Einkommen deines Partners angerechnet (auch bei Scheidung und Weiterbestehen der Lebensgemeinschaft kann evtl. davon ausgegangen werden?)

    Thema Auto:
    Du darfst einen Führerschein besitzen und ein Auto lenken, aber keines besitzen bzw. auf dich zugelassen haben.   Ich selbst kenne einen jahrelangen BMS-Dauerbezieher, der mit (s)einem Auto nachts durch Wien tourt...   Zulassungsinhaber ist dabei jemand aus der Familie der Freundin.

    Eine noch nicht geprüfte, aber eventuell gangbare Alternative ist auch die Gründung eines eingetragenen Vereins und die Anmeldung des Autos auf den Verein als Zulassungsinhaber.    Eine Abfrage seitens der MA40 über das Verkehrsamt (LPD Wien) läuft damit ins Leere ;)   Selbst wenn bei begründetem Verdacht recherchiert werden könnte, ist die rechtliche Lage nicht geklärt, speziell, inwieweit die Behörde nachweisen müsste, dass der Verein nur zu diesem einen Zweck existiert.

    Car2Go und Drivenow sind ebenfalls Alternativen, wenn du neben deinem BMS-Bezug mobil bleiben willst und dir der Mobilpass nicht ausreicht.

    Wie das mit einem Auto ist, dessen Wert unter der Vemögensfreigrenze liegt, ist mir nicht bekannt.   Hier kann die Behörde aber mit den Kosten für Versicherung, Treibstoff, etc.. argumentieren.    Somit ist ein Auto nur möglich, wenn dieses zwingend für den Beruf benötigt wird (z.b. Paketzusteller, der zuwenig verdient und "aufstockt")  -  in Wien in der Regel nicht möglich.

    Thema Immobilien-Eigentum:
    Solltest du Immobilien-Eigentum besitzen, darfst du nicht 6 Monate oder länger BMS beziehen, da sonst eine Sicherstellung in Kraft tritt.

    Thema Vermögen:
    Nur wenn dieses über der Vermögensfreigrenze (ca. 4.200 EUR)  liegt ist das ein Problem.   Du musst also nicht dein Macbook verkaufen ;)   MA40 hat (derzeit) keine Befugnisse zur Kontenabfrage/Öffnung, wodurch nicht festgestellt werden kann, welche Konten du besitzt oder wieviel Guthaben drauf ist.  Von Konten die du selbst angibst können Kontoauszüge verlangt werden.   In der Praxis wird auf Sachvermögen (Macbook, etc...)   nicht geachtet,  ausser du tauchst mit einer Rolex, Goldkette, Ray-Ban Sonnenbrille und VISA Infinite Card im Sozialzentrum auf ;) 

    Klarerweise betrifft das Konten im (EU-)Ausland und Kryptowährungen (Bitcoin, Monero, ...) natürlich überhaupt nicht.

    Thema Reisen/Ausland:
    Du musst dem Arbeitsmarkt (kurzfristig) zur Verfügung stehen.   Ein Abstecher in die Slowakei wird kein Problem darstellen, ein zweiwöchiger Urlaub in den USA jedoch schon.   Formal müsstest du längere Auslandsaufenthalte bekanntgeben und dich vom AMS bzw. dem BMS-Bezug für die Zeit abmelden.    
    Mir ist nur ein Fall bekannt, bei dem das kontrolliert wurde: Eine Syrerin mit Asylstatus, die sich korrekt abgemeldet hatte, wurde bei der Einreise nach Österreich befragt und wurde seitens der Grenzer an die MA40 gemeldet, woraufhin sie Nachweise (Ticket, Reisepass) erbringen musste.   Ich vermute, dass dies Inländer nicht betrifft, ein automatisierter Abgleich ist mir nicht bekannt.       Da im Schengen-Raum keine Grenzkontrollen (und meist nichtmal PNR-Austausch) stattfinden, betrifft das Reisen in der EU überhaupt nicht. 
    Sorge unbedingt dafür, dass du jemand hast, der etwaige AMS-Briefe rechtzeitig entgegennimmt/weiterleitet (Nachsendung geht bei AMS-Briefen nicht).

    Wie kommt man nun zur Mindestsicherung:
    1) Vorraussetzungen prüfen
    2) Beim AMS als arbeitssuchend melden und Antrag auf ALG stellen (wird abgelehnt, falls du zuvor zuwenig gearbeitet hast, ist normal)
    3) BMS-Antrag mit Kopie der AMS-Meldung einreichen und proaktiv Dokumente einreichen und auf das VGW-Urteil verweisen
    -> Ab jetzt jeden Tag Briefkasten leeren ;)

    Hierbei auf die durch verspätete Aufgabe verkürzten Fristen achten und RSb-Kuverts als Nachweis aufheben.

    4) Verlangte Dokumente fristgerecht (möglichst sofort) nachreichen (innerhalb der angeführten, wenn auch unzulässigen Frist, sonst wird abgelehnt und du musst einen neuen Antrag stellen und/oder dich streiten - auch wenn du das gewinnst, wartest du noch länger).     Ansonsten fristgerecht einen begründeten Antrag auf Fristverlängerung stellen.

    Beim Antrag als Student ist es am besten  gleich das oben genannte VGW-Urteil zu zitieren, das TU-Sammelzeugnis einzureichen und eine ähnliche ECTS-Berechnung inkl. Erklärung wie im angehängten Dokument anzuschließen und glaubhaft zu machen, dass man keine Anwesenheitspflichten hat.   
    In den angehängten Dokumenten findest du hilfreiche Argumente aus Rechsnormen und  Entscheidungen, welche genutzt werden können, falls die Behörde ungerechtfertigt deinen Antrag ablehnt, was sie meist auch versuchen!    Bei mir  geschah dies unter dem Vorwand, ich hätte eine Krankengeld-Bestätigung nicht fristgerecht eingereicht abgelehnt, obwohl ich glaubhaft machte, dass der Krankengeld-Antrag noch in Bearbeitung ist.    Dies hat der zuständige Sachbearbeiter wohl einfach "übersehen"  (die meisten können sowieso nicht sinnerfassend lesen, einem anderen war das Zustellgesetz nicht bekannt, obwohl das im Lehrskriptum für Verwaltungsassistenten steht...).   Ich machte danach eine Dienstaufsichtsbeschwerde und stellte ein Auskunftspflichtersuchen, hatte bereits meinen Beschwerdeentwurf fertig ausgearbeitet und bereitete mich auf eine mündliche Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht inkl. Zeugenbefragung vor.    Dabei nutzte ich auch die Tatsache, dass es in der Vergangenheit ähnliche Fälle gab um systematische Unsorgfältigkeit glaubhaft zu machen.
    Offenbar hat das den zuständigen Personen gereicht und die Behörde korrigierte das amtswegig, da man - wie man mir sagte - annahm, ich wäre wohl vorher Jus-Student gewesen, da ich so reagierte -   Was für ein Kompliment ;))   Jedenfalls denke ich, dass die nicht noch eine Entscheidung provozieren wollten, die bestimmte Praktiken für die Zukunft ausschließt, denn die steht dann im RIS.

    Fazit: Die Mindestsicherung ist auch für Studenten und Absolventen möglich.  Der Aufwand  ist (bei Ablehnung) zwar relativ hoch, zahlt sich jedoch in JEDEM Fall aus.   So hoch ist der Aufwand auch nicht, da ich bereits so gut wie alle Argumente herausgesucht habe, falls die MA40 die "Mitwirkungspflicht" etwas zu weit auslegt und euch ablehnt.   
    ___________________________________________________________________________________________________
    MA40_Antwort_Studienbestaetigungen_05-09-2017_Redacted.pdf
    Meine erste Eingabe, in der ich das Studium erkläre und präventiv auf das VGW-Urteil verweise. 
    So sollte eure erste Eingabe aussehen.  Normalerweise sollte das auch ausreichen.
    MA40_Dokumentenstapel_26-09-2017_Redacted.pdf
    Meine Antwort, als umfangreiche Nachweise bzgl. des Studiums angefordert wurden.  Enthält eine Beweisführung anhand der Satzung, dass man jedes TU-Studium als Teilzeitstudium studieren kann und anhand des Studienplan, das das im Speziellen auch auf das ET-IT Studium zutrifft.

    MA40_Ablehnung_Redacted.pdf 
    Dieser Bescheid wurde später amtswegig behoben.
    MA40_Dienstaufsichtsbeschwerde_Redacted.pdf
    Wurde von mir zurückgezogen, da es amtswegig berichtigt wurde.
    MA40_Beschwerdeentwurf_Redacted.pdf
    Wurde vorbereitet, zum Verfahren kam es dann nichtmehr.   Darin findest du viele wertvolle Argumentationen, die du bei Verfahrensmängeln bei allen Verwaltungsverfahren (auch gegen Polizei, MA35-Einwanderung/Visum, ...) genutzt werden können.   
    MA40_Auskunftspflichtgesetz_Redacted.pdf
    Wurde von mir zurückgezogen.  Im Falle eines Verfahrens hätte ich das als Beweis eingesetzt.
    MA40_Zuerkennung_Redacted.pdf
    So sieht der lang ersehnte positive Bescheid aus.
     
    • 3 Antworten
    • 4422 Aufrufe
  14. Z0840006PSC hat Thema hinzugefügt: VU Automatisierung   

    Aufspalten in erreichbares und nicht-erreichbares Teilsystem
    Kann jemand evtl. kurz skizzieren, wie man Aufgaben des Typus "Aufspalten in erreichbares und nicht-erreichbares Teilsystem" löst?
    Prüfung 20.06.2008
    Lösung 20.06.2008 im Attachment
    Auch der Autor dieser Lösung wusste es wohl nicht.
    Nicht-erreichbare/nicht-beobachtbares Zustände kann ich ganz anschaulich "erfinden", falls das mal gefragt ist, das ist kein Problem, nur wie ich das formal eine Aufspaltung hinbekomme, weiss ich nicht ganz.  

    Meine Idee:  Eine reguläre Zustandstransformation, welche das ganze auf eine Block-Diagonalform bringt, wodurch das System einfach aufgespalten werden kann.    Die Transformations-Matrizen müssten dazu Eigenvektor-Matrizen sein - richtig?   Ist das System mal auf Blockdiagonalform kann man die Zustände bzw. Systeme einfach getrennt anschreiben.
    Gibt es einen einfacheren Weg?
    Aut080620.pdf
    • 2 Antworten
    • 419 Aufrufe
  15. Z0840006PSC hat den im Thema hinzugefügt: Neuer Design. Vizerektor für Lehre: Matyas   

    Ich habe es erst erfahren, als ich eine Mail zu einem STEOP-Workshop erhalten hatte.
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