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  1. treasurestorer added a post in a topic VO Prüfung   

    Doppelbeitrag versucht, zu löschen...

    @ Moderatoren: Wenn ihr das lest, bitte löscht diesen Beitrag!
    • 0
  2. treasurestorer added a post in a topic VO Prüfung   

    Meine Eindrücke von der Prüfung gestern (24.02.10):

    Prüfungsklima:
    Sehr angenehm. Prof wird nicht böse, wenn man etwas nicht hilft, führt einen aber auf die Lösung hin. Dadurch lernt man bei dieser Prüfung noch eine Menge.

    Ablauf:
    Jeder Prüfling bekommt zwei Fragen, wobei jeder zuerst die erste Frage bekommt und es dann eine zweite Runde für die zweite Frage gibt. Die erste Frage beschäftigt sich dabei mit Lasern, die zweite mit dem hinteren Teil der Folien (optische Detektoren, CCDs,...). Die Prüfung findet jeweils an der Tafel statt, wo man Diagramme aufzeichnen und auch manche Formeln anschreiben muss.

    Dauer:
    Bei uns Vier hat die Prüfung ca. 1,5h gedauert.

    Benotung:
    Sehr human. Obwohl wir nicht alles gewusst haben, hat doch jeder ein "Sehr Gut" bekommen. Zeugnisse wurden noch am selben Tag ausgestellt.

    Konkrete Fragen (inkl. Unterpunkte):
    - Inversion (Was ist das? Wofür braucht man das? Banddiagramm aufzeichnen)
    - Bis wohin sind die Bänder besetzt. Und womit?
    - In welchem Wellenlängen-Bereich hat man stimulierte Emission? => E_G < \hbar \omega < E_FC - E_FV
    - Wie sieht nun das Emissionsspektrum eines HLs aus?
    - Diagramm für Absorption, Gain usw aufzeichnen
    - DH-Laser
    - Anschwingbedingung FP-Resonator
    - Vorteile DH-Laser
    - Was passiert, wenn man beim HL-Laser den Strom erhöht? => Verbreiterung Gain-Spektrum Richtung Blau
    - Wie kann man Licht prinzipiell detektieren?
    - Was braucht man beim Photo-Leiter? => Angelegte Spannung, sonst werden e/h-Paare nicht getrennt
    - Wo entsteht in der Photodiode die Generation? => Überall, aber nur in der RLZ von Nutzen
    - Wie weit müssen die Ladungsträger nach Generation in der RLZ kommen, um detektiert zu werden? => Bis an den Rand der RLZ
    - Wie lang soll die Länge der intrinsischen Zone einer pin-Diode sein? -> Absorptionslänge \alpha * L
    - Wie funktioniert ein CCD? Aus welchem Material ist er aufgebaut?
    - Welche Parameter sind bei einem Photo-Detektor wichtig? => Empfindlichkeit, Wellenlängen-Bereich, Rauschen, ...
    - Wie ist ein Mikrobolometer aufgebaut? Wofür braucht man eine freistehende Struktur? => Wegen Wärmekapazität. Welche Aufgabe erfüllen dann noch die Anschlussbeinchen? => Wärmeableitung

    Wie ihr seht, ist hauptsächlich prinzipielles Verständnis gefragt (mit besonderem Schwerpunkt auf Halbleiterlaser), das man aber durch die Folien allein wohl nicht so tiefgehend bekommen wird... Dafür wird's auch nicht so streng geprüft...

    Dann noch viel Erfolg für die Prüfung,

    Markus
    • 0
  3. treasurestorer added a post in a topic Prüfungszusammenfassung   

    Kann mich dem, was Johannes gesagt hat, nur anschließen - habe die Prüfung auch genauso erlebt.

    Habe die Fragen, die ich hier in den Foren gefunden habe, in ein neues File zusammengefasst und auch die von meiner Prüfung hinzugefügt.

    Dann noch viel Spaß mit dieser recht angenehmen Prüfung,

    Markus
    HE_FAQ.pdf
    • 0
  4. treasurestorer added a topic in VU Optical Communications   

    Mündliche Prüfung am 20.10.10 bei Prof. Leeb
    Hallo liebe Kollegen,

    falls jemand noch die Prüfung bei Prof. Leeb macht, hier meine Eindrücke von der Prüfung heute:

    Prüfungsklima:
    War sehr gut. Prof. Leeb hat eine angenehm ruhige Art, zu prüfen. Hier und da erklärt er auch ein paar Sachen genauer, so dass dies eine der Prüfungen ist, bei denen man als Prüfling noch etwas lernt.

    Ablauf:
    Zwei Fragen mit diversen Zwischenfragen. Prüfling steht an der Tafel und erklärt / zeichnet / schreibt Formeln auf.

    Notengebung:
    Fair. Die Übungsnote dürfte eine wichtige Rolle spielen.

    Konkrete Fragen:
    1) Dispersion auf Glasfasern
    - Welche Effekte begrenzen die Ausbreitung auf Glasfasern (Dämpfung, Dispersion)
    - Welche Effekte stehen hinter der Dispersion?
    - Was ist Modendispersion?
    - Wie kann man Modendispersion verringern? (Gradientenindex-Fasern, Monomode-Fasern)
    - Gibt es bei Monomodefasern tatsächlich nur 1 ausbreitungsfähige Mode?
    - Wie verläuft n bzw. ng über der Wellenlänge? (Diagramm aufzeichnen)
    - Welche optische Leistung ist typisch für einen optischen Sender? (mW)
    2) Optische Verstärker
    - Welche Arten gibt es?
    - BSB für ein System mit EDFA als Verstärker aufzeichnen
    - Wofür benötigt man einen opt. Isolator? (zur Vermeidung von Rückstreuungen -> können mittels Resonanz unerwünschten Oszillator erzeugen)
    - Wie wird die Pumpleistung eingebracht? (HL-Laser)
    - Wie berechnet man delta f, wenn man delta lambda gegeben hat? (mittels Ableitung der Gleichung c = lambda * f
    - Welche Länge hat typischerweise die Faser eines EDFA? (ca. 15m)
    - Bei welcher Wellenlänge verstärkt ein EDFA (1,55µm) und wodurch wird diese festgelegt (Übergang des Erbium-Ions)?
    - In welchem spektralen Bereich um die 1,55µm verstärkt ein EDFA? (30nm)

    Alles in allem eine angenehme Prüfung zu meiner Meinung nach nicht uninteressantem Stoff :-)

    Markus
    • 0 replies
    • 1023 views
  5. treasurestorer added a topic in VO Prozesstechnologien der Mikroelektronik   

    Prüfungs-Eindrücke
    Hier meine Eindrücke von der heutigen Prüfung:

    Prüfungsablauf:
    Heute war ein "offizieller" Termin, zu dem ca. 15 Leute angemeldet waren. Prof. Lugstein (Prof. Wanzenböck war diesmal nicht da) hat jeweils 6 auf einmal in den Seminarraum II geholt und dann nacheinander jedem eine Frage gestellt (3 Runden, also 3 Fragen pro Prüfling).

    Prüfungsklima:
    Angenehm, Prof. Lugstein hilft auch, wenn man nicht mehr weiter weiß.

    Fragen:
    - Welche Komponenten braucht man für eine MBE? Wofür steht "MBE" eigentlich? Worin liegt der Unterschied zum Verdampfen?
    - Wie würden Sie ein Gateoxid erzeugen?
    - Wie funktioniert ALD?
    - Welche Komponenten braucht man für Lithographie? Was sind Phasenschieber-Masken?
    - Was ist der Unterschied zwischen Sputtern / Verdampfen?
    - Wofür braucht man high-k Materialien?
    - Wie stellt man einen Si-Wafer her (von Quarzsand angefangen)?
    - Was ist Strained Silicon?
    - Wie stellt man einen GaAs-Wafer her?
    - Welche Anforderungen stellt man an ein high-k-Dielektrikum?
    - Welche Möglichkeiten für die Herstellung von SOI-Wafern gibt es? Welche wird heutzutage bevorzugt eingesetzt?
    - Welche Komponenten braucht man für eine Implantationsanlage?
    - Wie beschreibt man einen Ätzprozess (Anisotropie, Selektrivität, ...)? Was ist der Unterschied zwischen reaktions- und diffusionslimitierten CVD-Prozessen? Was ist Trockenätzen?
    - Welche Möglichkeiten für Nanoimprint-Lithographie gibt es?
    - Welche Möglichkeiten gibt es für Next-Generation-Lithographie?
    - Was ist SPER (Solid Phase Epitaxial Regrowth)?

    Wie man sieht, gingen einige Fragen recht ins Detail, manchmal sogar mehr, als die fast 900 Folien verrieten...
    Der Schwerpunkt lag generell auf Verständnis. Keine Formeln, dafür mitunter manche Sachen auf dem Whiteboard aufzeichnen.

    Benotung
    Die Benotung war dann recht human (bei unserer Gruppe gab es nur 1er und 2er).

    Dann noch viel Spaß mit Prozesstechnologien,

    Markus
    • 2 replies
    • 1718 views
  6. treasurestorer added a post in a topic Prüfung   

    Meine Eindrücke von der heutigen Prüfung:

    Anmeldung:
    Email an Prof. Grasser schicken. Weil es sein kann, dass er einmal nicht da ist bzw. keine Zeit hat, am Besten Termin schon zwei Wochen vorher ausmachen.

    Ablauf:
    -Mündliche Prüfung alleine mit Prof. Grasser in seinem Zimmer, Dauer ca. 20 Min. Ich bekam zwei Fragen, bei denen er recht genau nachgefragt hat. Dabei hat man auch ein Blatt Papier vor sich, kann also auch manche Sachen grafisch veranschaulichen. Formeln wurden keine geprüft (aber schon, welche wichtigen Parameter in bestimmten Formeln vorkommen) - es ging grundsätzlich um das Verständnis und auch den Zusammenhang einzelner Teilaspekte.

    Prüfungsklima:
    Sehr gut und entspannt, Prof. Grasser hilft einem weiter, wenn man ansteht

    Fragen:
    1) Scharfetter-Gummel-Diskretisierung
    - Wofür braucht man die?
    - Warum funktioniert sie besser als die naive Diskretisierung?
    - Welche Annahmen wurden dabei getroffen? Steht die konstante Feldstärke dabei in Widerspruch zu den Annahmen für unsere bisherigen Modelle / Überlegungen (Antwort: Nein)?
    - Unter welcher Voraussetzung ist die naive Diskretisierung eine gute Näherung? -> kleine Feldstärken
    - Wenn man in einem pn-Übergang keine äußere Spannung hat, hat man dann hohe Feldstärken (ja, es entstehen trotzdem Felder im Inneren)
    - Welche Art von Strom hat man daher im pn-Übergang ohne angelegter Spannung? -> Drift-Strom
    - Wie groß ist dabei der Diffusionsstrom? -> Entgegengesetzt gleich groß wie der Drift-Strom
    2) Rekombinations-Mechanismen
    - Was passiert bei Rekombination?
    - Woher kommt jetzt z.B. die Energie für die Übergänge?
    - Wofür braucht man die Störstellen bei Shockley-Read-Hall-Rekombination? Warum ist das energetisch günstiger?
    - Welche Parameter kommen nun in den Ratenbeziehungen vor?
    - Wie stehen die einzelnen Raten-Faktoren miteinander in Verbindung?
    - Welcher Term kommt in allen Rekombinations-Gleichungen vor? -> np-n_i^2
    - Wie ist der zu interpretieren? -> Generation / Rekombination je nachdem, welcher Term größer. Im Gleichgewicht heben sich beide Terme auf -> keine Rekombination

    Dann noch viel Erfolg für die Prüfung,

    Markus
    • 0
  7. treasurestorer added a topic in VU Digitale Integrierte Schaltungen   

    Prüfung 22.04.10
    Gestern (22.04.10) war wieder einmal eine DIS-Prüfung:

    Theorie-Fragen:
    - Was sind die Nachteile des Bottom-Up-Entwurfes?
    - Was ist die Aufgabe eines Mikroprogrammsteuerwerkes?
    - Vor- / Nachteile bei Verwendung eines zusätzlichen Registers beim Mikroprogrammsteuerwerk?
    - Was ist eine Entity / Architekture in VHDL?
    - Was ist eine Configuration in VHDL?
    - Wesentlicher Unterschied zwischen Schaltnetz und Schaltwerk?
    - Welche Technologien werden bei der Programmierung von ASICs eingesetzt?
    - Wie funktioniert die Floating Gate Technologie und worin liegt der Vorteil gegenüber der FUSE-Technologie?
    - Was ist ein ASIC und wofür steht die Abkürzung?
    - Ist folgender Automat (Blockschaltbild gegeben) ein Mealy- oder Moore-Automat?
    - Aus welchen 2 hauptsächlichen Blöcken besteht ein komplexes Schaltwerk? Schaltbild aufzeichnen, in dem beide vorkommen (inkl. Signale) und Signale zwischen diesen beiden Blöcken benennen
    - Was ist ein Hazard? Welche Arten gibt es?
    - Wofür steht ein X in einer Übergangstabelle? Was bedeutet es, wenn es bei den Eingangsvariablen steht?
    - Was ist schlecht an einer Gliederung Einführung - HW - SW?
    - Welches Problem kann bei der Elimination von redundanten Zuständen auftreten?

    Beispiel:
    War im Prinzip Bsp. 3.1 a) bis d) aus dem Übungsskriptum, mit nur sehr leichten Abänderungen.

    Die Prüfung war also scheinbar ein wenig schwerer als die letzten Male...

    Viel Erfolg beim Vorbereiten jedenfalls,

    Markus
    • 0 replies
    • 1380 views
  8. treasurestorer added a post in a topic Erfahrungen/ Fragestellungen   

    Meine Erfahrungen von der Prüfung diese Woche:

    Prüfungsklima:
    Wie immer bei Prof. Bertagnolli sehr angenehm und entspannt. Keine gemeinen Fragen, teilweise witzige und lehrreiche Bemerkungen vom Prof.

    Prüfungsablauf:
    Prüflinge sitzen (wie bei der Bauelemente-Prüfung) im Seminarraum und kommen nacheinander an die Tafel. Reihenfolge bestimmt der Prof (war jedenfalls nicht alphabetisch und scheinbar auch nicht die Reihenfolge der Anmeldungen). Jeder Kandidat bekommt 2 Fragen - die erste betrifft einen Einzelprozess (also z.B. Ätztechniken), die zweite ein Bauelement (z.B. Welche Arten von Widerständen kann man herstellen?). Dazwischen gibt's aber auch andere Zwischenfragen.

    Wenn man in der Vorlesungen einen Vortrag gehalten hat, ist das bei der Prüfung wirklich ein großer Pluspunkt... Ist also wirklich zu empfehlen, zumal der Aufwand für den Vortrag bei uns nicht sehr groß war.

    Stoff:
    Im Prinzip das ganze Skriptum (reicht zum Lernen vollkommen aus, außer man möchte wo anders nachschlagen, wenn man etwas nicht verstanden hat). Formeln wurden an sich keine geprüft, Bauelemente-Prozessschritte auch nur als kurze Erklärung (Aufzeichnen wurde, soweit ich mich erinnern kann, nicht verlangt). Was dafür öfter gefragt wurde ist, wo jetzt genau der Vor- / Nachteil eines bestimmten Prozesses liegt.

    Notengebung:
    War an sich sehr human - bei uns gab's 3 Einser und einen 2er oder so.

    Hier noch ein paar konkrete Prüfungsfragen, an die ich mich erinnern kann:
    - Welche Abscheideverfahren kennen sie?
    - Welche Ätztechniken kennen Sie?
    - Welche Widerstände kann man in der Mikroelektronik herstellen? Vor- / Nachteile?
    - Photolithographie?
    - Was verstehen Sie unter Zuverlässigkeit?
    - Wie stellt man eine Diode her? Warum ist die Diode im Skriptum nicht so gut?
    - Was verstehen Sie unter Designrules?
    - Welche Möglichkeiten hat man, eine Kapazität herzustellen? Ersatzschaltbild?

    Dann noch viel Spaß bei IBE,

    Markus
    • 0
  9. treasurestorer added a topic in VU Schaltungstechnik   

    Prüfung schriftlich Schneider-Hornstein
    Hier meine Eindrücke von der schriftlichen Prüfung am 24.09.08:

    Neue Prüferin - andere Angaben
    Nachdem entgegen der Info aus TUWIS++ nicht Schlögl, sondern Kerstin Schneider-Hornstein geprüft hat, waren die Angaben (unerwartet) anders als bei den letzten Prüfungen...

    Dementsprechend schlecht sind auch die Noten ausgefallen (1 x Sehr Gut, 4 x Genügend, 2 x Nicht Genügend)...

    Konkrete Angaben:
    1.1 Emitterfolger (wie oft hier im Forum)
    1.2 Herleitung DC-Verstärkung nichtinvertierender OPV-Verstärker mit endlichem vg
    1.3 Welche FET-Schaltung (4 waren angegeben) bewirkt folgendes Verhalten (Diagramme für Ein- und Ausgangsspannung waren angegeben)?

    2.1 Welche Arten von Rauschen treten in einem FET auf?
    2.2 Rausch-ESB eines FET inklusive Rauschquellen aufzeichnen
    2.3 ESB mit äquivalenten Eingangsrauschgeneratoren für FET aufzeichnen
    2.4 Spektraler Verlauf des Rauschens bei FET aufzeichnen und Rauscharten beschriften

    3 Spannungsgesteuerte Stromquelle (schon hier im Forum gepostet) gegeben, es waren einige Dinge zu berechnen:
    - RS (Widerstand in Serie zur Last)
    - Verstärkung OPV-Verstärkerstufe
    - Verstärkung Tiefpass
    - gesamte Übertragungsfunktion
    - minimaler Wirkungsgrad der Schaltung
    - Einfluss des Eingangsstromes des zweiten OPVs auf die Spannung (?) an der Last).

    Zeit:
    1,5h

    Notenschlüssel:
    <45%.............Nicht Genügend
    45%<x<58%...Genügend
    58%<x<71%...Befriedigend
    71%<x<84%...Gut
    >=84%...........Sehr Gut


    Sonstiges:
    Taschenrechner erlaubt

    Die Prüfung war (nachdem wir so wenige waren) auch sehr schnell korrigiert - haben schon am nächsten Tag die Noten per Email zugeschickt bekommen. Find' ich sehr gut von der Prüferin, dass es so schnell Ergebnisse gegeben hat.

    Alles in allem war die Prüfung nicht schwer, aber wenn man sich auf andere Fragen vorbereitet hatte, nur halb so lustig...

    Noch viel Spaß bei Schaltungstechnik,

    Markus
    • 2 replies
    • 2198 views
  10. treasurestorer added a post in a topic W2 Prüfung   

    Hallo ihr,

    ich hab' am 07.08.08 meine Wi2-Prüfung gehabt (und bin leider durchgefallen :-() - hier meine Eindrücke dazu:

    Prüfungsort:
    Nicht beim Institut, das für Wi1 zuständig ist, sondern beim Institut für Wirtschaftsmathematik, das sich in der Argentinierstraße 8 befindet (ist zwischen Spar und Resselpark). Im ganzen Haus gibt's übrigens keine öffentlich zugänglichen WCs - sollte man einplanen... Man muss dann im vierten Stock vor der Tür zum Institut warten, bis man vom Prof. geholt wird.

    Prüfungsmodus:
    Man zieht einen Prüfungsbogen, der im Prinzip der vom Prof. veröffentlichte Fragenkatalog ist, wobei (wie schon öfter hier im Forum berichtet) einzelne Fragen angekreuzt sind. Bei mir war das: Einleitung - Wirtschaftliche Entwicklung USA nach 2. Weltkrieg, sämtliche Unterpunkte | Kapitel1 - Wie lässt sich die Arbeitslosenquote in Europa verringern, beide Unterpunkte | Kapitel3 - Modell #3, sämtliche Unterpunkte | Kapitel6+7 - Preissetzungsverhalten und noch weitere Punkte
    Dann startet der Prof. eine Stoppuhr (!) und man bekommt 28 Minuten für die Beantwortung der Fragen. Dabei gibt Prof. Hof nichts vor - das ganze sollte eher mehr wie ein Referat ablaufen. Man muss sich also selber aussuchen, was man wann und wie beantwortet. Wird eine Frage zu ungenau beantwortet, fragt der Prof. noch nach. Die Fragen aus den ersten Kapiteln muss man verbal beantworten, bei den Fragen zu den Modellen muss man zuerst sämtliche Gleichungen des Modells auf einen Zettel schreiben und dann die gewünschten Großen mathematisch ableiten. Anschließend die ökonomische Interpretation wieder verbal. Kann man das Modell nicht herleiten, bekommt man entsprechend weniger Punkte und kann die übrigen Fragen nicht beantworten, wie das bei mir der Fall war...
    Nach exakt 28 Minuten (Stoppuhr!) gibt es eine Notendiskussion mit dem Prüfling und dieser bestätigt die Note dann mit seiner Unterschrift auf dem "Prüfungsprotokoll", auf dem man vorher die Modelle hergeleitet hat (oder auch nicht...).

    Prüfungsklima:
    Der Prof. war sehr korrekt. Ich hab' zeitweise gedacht, ich sitze vor einem Roboter, nicht vor einem Menschen. Stoppuhr und Prüfungsprotokoll sind darum auch dabei, tragen aber vielleicht nicht gerade zu einem angenehmen Prüfungsklima bei... Interessant ist auch, dass Prof. Hof manche Antworten überhaupt nicht kommentiert oder auch nur eine Mine verzieht. Man weiß also nicht, ob man gerade die richtige Antwort gibt, oder sich in etwas hineinredet. War für mich ungewohnt und mein Warten auf seine Reaktion hat mich wohl auch wertvolle Zeit gekostet... Wenn man zu lange wartet, gibt der Prof. jedenfalls die richtige Antwort. Unangenehm hab' ich auch empfunden, dass der Prof. immer wieder mit einem Blick auf die Stoppuhr darauf hinweist, dass die Zeit knapp ist...

    Fazit:
    Man sollte die Prüfung also auf keinen Fall unterschätzen - die Fragen werden wirklich so genau geprüft, wie sie gestellt sind (teilweise noch genauer - also ja nicht annehmen, dass der Professor Wi2 als Nebenfach ansieht!). Ich denke, die Notenstatistiken von Prof. Hof, in denen auch viele 5er vorkommen, sprechen für sich...
    Nachdem man nicht viel Zeit zum Nachdenken hat (ich finde die Zeit für den Fragenumfang recht knapp bemessen), sollte man, denke ich, nicht nur das Skriptum durchdenken, sondern auch die Fragesammlung ausarbeiten und die Antworten wie für ein Referat lernen.

    So, dann wünsche ich euch noch viel Erfolg bei der Prüfung - vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Termin...

    Markus
    • 0
  11. treasurestorer added a post in a topic Allgemeines zur Prüfung (schriftlich und mündlich)   

    Hallo ihr,

    hab' gestern die Mündliche Prüfung bei Prof. Mecklenbräuker gehabt. Meine Eindrücke davon:

    Prüfungszeit:
    Die schriftliche Prüfung war am 30.06.08, dann haben wir am Fr, 04.07.08 die Termine für die Mündliche erfahren, die da Mo, 07.07.08 bzw. Do, 10.07.08 waren. Also wirklich ca. 2 Wochen nach der Schriftlichen, wobei ich eigentlich gedacht hätte, dass nach Bekanntgabe der Termine für die Mündlichen noch ein paar Tage mehr zum Lernen sein würden...
    Mein Termin war jedenfalls dann gestern (10.07.08) um 16.00 Uhr.

    Prüfungsort:
    War unterschiedlich, bei mir war's in CG0118 (Altes EI, 1. Stock, Nachrichtentechnikinstitut). Vorsicht: 1. Stock beim Nachrichtentechnik-Institut ist eigentlich Ergeschoß vom restlichen Gebäude...

    Prüfungsablauf:
    Wir waren zu dritt, die Prüflinge wurden nacheinander vom Prof. an der Tafel ca. 25 Min. geprüft. Vom Inhalt her ist er zunächst von der Schriftlichen ausgegangen. Am Anfang meiner Prüfung hat er mich gefragt, ob wir das eine Beispiel aus der Prüfung, das ich nicht gut gekonnt habe, nochmal rechnen wollen. Ich hab' gemeint, nur wenn's unbedingt sein muss, und so hat er mir eine Theoriefrage gestellt...

    Prüfungsklima:
    Sehr angenehm und locker. Prof. Mecklenbräuker erklärt dazwischen auch noch andere Zusammenhänge und Anektoten. Auch die Notengebung war recht angenehm (ein Kollege hat mit 68 Punkten und ich mit 65 Punkten auf die Schriftliche insgesamt jeweils ein „Gut“ bekommen).

    Prüfungsfragen:
    Prof. Mecklenbräuker prüft eindeutig auf Verständnis und mehr Themen-bezogen („Was können Sie mir zum Stichwort xy sagen?“). Er fragt dabei auch Sachen, die vielleicht nicht ganz so im Skriptum stehen, aber keine Sorge – er hilft viel und benotet nicht so streng.
    Konkrete Fragen gestern waren:
    - Hohlraumresonator (zuerst einmal allgemein, Resonanzfrequenz, Güte, wovon hängt die Güte ab und wie kann man die verbessern (anderes Dielektrikum nehmen), welches Material sollte der Leiter haben (hohe Leitfähigkeit gut, also z.B. Innenbeschichtung mit Gold); Wie bringt man die Welle in den Hohlraumresonator (Einkoppeln, indem man Antenne „hineinschauen“ lässt)? Wo muss man dann genau die Antenne platzieren (Da, wo Moden, die man nicht anregen möchte, im Feldbild ein Minimum haben)?)
    - Antennen (zuerst allgemein, welche Eigenschaften, Gewinndefinition, welche Polarisationsarten, Mit welcher Antenne kann man welche Polarisation erzeugen und wie? Woraus setzt sich die Wellenimpedanz zusammen (woraus der Realteil (Ohmsche Verluste, Abstrahlung)? Was sagt der Imaginärteil davon aus (Im Feld gespeicherte Energie, sollte möglichst klein sein)? Wieviel Freiheitsgrade hat man bei linearer / zirkularer Polarisation (jeweils 2 – bei der lin. Pol. zwei orthogonale, bei zirkularer zwei versch. Chiralitäten)?
    - Streifenleitung (zuerst allgemein, wie sieht die Feldverteilung bei der Mikrostreifenleitung aus? Wie dimensionieren Sie die Abmessungen? Welche Probleme ergeben sich bei einem rechten Winkel der Leiterbahn (zus. Kapazität)?
    - Koaxialleitung (zuerst allgemein aufzeichnen, was sind die wesentlichen Parameter (ra, ri)? Wie hängt der Wellenwiderstand davon ab?). Nachdem der Kollege hier nicht viel gewusst hat, hat der Prof. die Prüfung nach ca. 2 Min. abgebrochen und gemeint: „Sie kommen das nächste Mal wieder – ihre Schriftliche war ja auch ganz gut und das können Sie sicher besser!“

    Hier noch eine Ausarbeitung von mir:
    WA.pdf

    So, dann wünsch’ ich euch noch viel Spaß mit der Prüfung,

    Markus
    • 0
  12. treasurestorer added a post in a topic vo 22. april   


    Eine Kollegin und ich waren ca. 1 Woche nach der Prüfung im Sekretariat und die Dame dort hat uns erklärt, Prof. Szomlyan würde ca. 6 Wochen für's Korrigieren brauchen und dann würde man die Ergebnisse per TUWIS++ zugeschickt bekommen.

    Aussendung per TUWIS++ wär' meines Wissens nach das erste Mal, bin also gespannt...

    Markus
    • 0
  13. treasurestorer added a post in a topic Wie Ist Die Mündliche Prüfung?   

    Meine Eindrücke von der heutigen Prüfung:

    Prüfungsklima:
    Sehr gut, weil recht locker. Prof. Reider macht zwischendurch sogar ein paar Witze... :-)

    Prüfungsablauf:
    Wie schon andere Leute im Forum geschrieben haben, holt sich Prof. Reider immer drei Leute gleichzeitig an die Tafel (welche drei, bestimmt Prof. Reider - vermutlich geht's nach der Reihenfolge der Prüfungsanmeldungen) und stellt zwei Fragen (eine aus dem Laser-Teil, eine aus dem Teil davor), wobei er abwechselnd die Prüflinge befragt bzw. die Fragen weitergibt.

    Prüfungsfragen von heute:
    - Interferometer
    - Gewinnkoeffizient
    - Optische Modulation (konkret: Pockels-Zelle)
    - Wellenleiter-Koppler
    - Sättigung der Verstärkung

    Bei den Fragen geht es Prof. Reider nicht um auswendig gelerntes Wissen, sondern um Verständnis. Darum muss man auch ab und zu kleine Sachen ausrechnen bzw. Diagramme aufzeichnen, die man sich an der Tafel überlegt. Formeln braucht man nur die allerwichtigsten (z.B. Ratengleichung). Besonderen Wert legt Prof. auf den Laserteil, und dort speziell auf die Verstärkung. Das sollte man wirklich gründlich verstanden haben.

    Benotung:
    Zwischen 1 und 5 war heute alles drin, manchmal war die Notengebung für mich aber nicht ganz durchsichtig.

    Dauer:
    Für 9 Prüflinge hat Prof. Reider heute 2h verwendet.

    Hier noch meine Zusammenfassung vom Buch, falls sie wer für's Lernen brauchen kann:

    Photonik_Zusammenfassung.pdf

    EDIT: Hab' die Zusammenfassung jetzt nochmals hochgeladen, da Seite 10 gefehlt hat...

    Dann noch viel Spaß bei dieser Prüfung,

    Markus
    • 0
  14. treasurestorer added a post in a topic Vorlesungsprüfung   

    Hallo, hab' heute die mündliche Prüfung bei Prof. Brauner gehabt:

    Prüfungsklima:
    Sehr angenehm, wie auch schon andere vor mir erwähnt haben.

    Prüfungsanmeldung:
    Spätestens 1 Woche vor der Mündlichen muss man sich per Email für die Prüfung anmelden, ein paar Tage vor der Prüfung wird dann auf www.ea.tuwien.ac.at eine Liste mit der jeweiligen Prüfungszeit veröffentlicht.

    Prüfungsablauf:
    Sobald der vorige Kandidat aus dem Zimmer von Prof. Brauner herauskommt, geht man hinein und nimmt Platz. Prof. Brauner stellt zwei Fragen, die man verbal bzw. mit Zettel und Stift, die am Tisch liegen, beantwortet.

    Benotung:
    Prof. Brauner benotet meiner Meinung nach die mündliche Prüufng recht fair. Die Gesamtnote ergibt sich folgendermaßen:

    Klausurnote1 + Klausurnote2 + mündliche Note / 3

    Konkrete Fragen:
    - Was sind Schleifen- / Betriebsinduktivität? Was ist Verdrillung und warum macht man das?
    - Was sind Bündelleiter und warum verwendet man sie (die Antwort wäre gewesen, dass dadurch die elektrische Feldstärke an der Oberfläche kleiner wird und somit auch die Vorentladungen weniger)?

    Alles in allem eine schaffbare Prüfung.

    Hier noch eine Ausarbeitung von ein paar Prüfungsfragen aus dem Forum:

    EV_Ausarbeitung.pdf

    Viel Spaß noch,

    Markus
    • 0
  15. treasurestorer added a post in a topic Gesamelte VO Fragen Mündlich   

    Hab' gestern mündliche ET2-Prüfung beim Haas gehabt, und das hat folgendermaßen ausgeschaut:

    - 1. Frage: Leitungsgleichungen
    DG anschreiben und durch nochmaliges Differenzieren zu einer Gleichung zusammenfassung. Lösungen anschreiben und erklären, wie man von der DG auf c bzw. Zw kommt.

    - 2. Frage: Effektivwert einer Mischgröße herleiten
    Zuerst Gleich- / Wechsel- / Mischgröße definieren und dann Effektivwert für Mischgröße ableiten (x0 + x~(t) in Effektivwertformel einsetzen, ausintegrieren und vereinfachen).

    Hab' also kein Beispiel von der Klausur rechnen müssen, obwohl ich eines überhaupt nicht hatte und bei zumindest einem weitereren einen Formelfehler.

    Das Prüfungsklima war meiner Meinung nach recht gut, Prof. Haas hilft auch weiter, wenn man mal wo hängt und die Benotung war auch recht fair.

    Dann noch viel Spaß bei ET2,

    Markus
    • 0